Jahreszeitenwechsel….

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Och ja, der Jahreszeitenwechsel…. der stellt mich in der Regel für ein bis zwei Wochen auf eine harte Probe. Denn in dieser Zeit, springe ich zwischen Keller, Kleiderschränken und Schuh- und Klamottenläden hin und her, bis ich endlich alles zusammen habe. Jacken, Schuhe, Strumpfhosen, Kniestrümpfe, Hosen, Röcke, Kleider, Schlafanzüge, Mützen, Schals, Handschuhe…. Alles will parat stehen.
Nun ja, dieses Jahr war ich schon fleißig und bin schon Ende September zum Schuh-Shopping mit den Mädels gegangen, bei wohlgemerkt 25 Grad puls! Immerhin war die Auswahl noch riesig und wir haben auch tolle Schuhe gefunden, wobei ich zugeben muss, dass ich nach solch einer Tour am liebsten Urlaub einreichen würde .o). Denn die zwei Großen suchen sich mittlerweile eigene Modelle aus, die leider nicht ganz meinem Geschmack entsprechen. Die Damen stehen auf schwarze hohe Schaftstiefel…. das gefällt mir leider nicht so sehr an meinen Kindern, davon abgesehen, dass mir 120 € dafür auch zu teuer sind. Ja und dann hänge ich schon mal so anderthalb Stunden fest – im Schuhladen, bis wir uns auf etwas geeinigt haben, dass zum einen, allen gefällt und zum anderen, auch ein akzeptables Preis-Leistungsverhältnis hat. Denn schließlich bin ICH es, die später dem Papa berichten darf, wie viel das Shopping-Vergnügen so gekostet hat – wobei von „Vergnügen“ kann man noch nicht sprechen, doch ich bin guter Dinge, dass wir da eines Tages hinkommen :o).
Wie dem auch sei, ich war ja recht stolz auf mich, dass ich dieses Jahr schon so rechtzeitig vorgesorgt hatte und der Herbst dann eben loslegen kann, wann immer er will, aber da habe ich die Rechnung wohl ohne den Herbst und ohne die Kinder gemacht…
Denn seit diesem Tag (also seit fast vier Wochen), höre ich mir nun jeden Morgen das Genöle meiner Ladies an, dass sie jetzt ihre Winterstiefel anziehen möchten. Ich erkläre brav jeden Tag auf‘s Neue, dass die Schuhe zu warm sind bei über 20 Grad, und dass man davon nur „Schweißfüße“ bekommt. Das interessiert meine Kleinen allerdings reichlich wenig, denn seit neuestem haben sie jeden Tag eiskalte Füße und sie brauchen jetzt einfach dringend wärmere Schuhe. Und wenn ich so weiter mache und ihnen die Schuhe nicht gebe, dann sind die Füße schon wieder gewachsen und wir müssen wieder neue Stiefel kaufen gehen. Also, in solchen Situationen wundere ich mich selbst, wir argumentationsstark meine Ladies sein können. Doch ich bleibe standhaft und nehme allen Ärger auf mich und verfluche innerlich diese warmen Temperaturen im Oktober…

Doch weiter geht’s: meistens beginne ich wie gesagt, mit den Schuhen, da ich hier nicht ganz so viel improvisieren kann, wie bei all den anderen Dingen. Insbesondere Nr.1 braucht diese Dinge in der Regel neu, da sie fleißig vor sich hin wächst. Und es bleibt ja selten bei einem Paar, denn es gibt ja noch den sogenannten „Übergangsschuh“, die Turnschuhe, die Turnschläppchen und nicht zu vergessen die Hausschuhe, die wir bei solch einer Kaufrunde gleich mit ergattern dürfen – zumindest für die Älteste. Der Rest der Ladies darf – beziehungsweise muss – erst mal das nehmen, was noch im hauseigenen Schuhkaufhaus im Keller vorrätig ist. Glücklicherweise, finden Nr. 2 und 3 unser Schuhlager noch so spannend, dass es ihnen völlig egal ist, ob die Stiefel aus dem Keller oder einem Schuhladen stammen.
Ok, das wäre geschafft, jetzt geht es weiter mit den Kleidern. Hierzu sause ich erst mal in den Keller und durchforste unseren hauseigenen „Flohmarkt“ – na ja mittlerweile ist es eher ein ganzer Einkaufsladen, den wir da unten zur Verfügung haben. Und trotzdem, fehlt stets das ein oder andere….
Doch weiter im Programm: alle Teile, die ich für gut und der Jahreszeit angemessen empfinde, wandern in die Waschmaschine, damit sie irgendwann frisch gebügelt im Schrank hängen. Und hier beginnt in der Regel für Nr. 2 dann das große Chaos, denn die neuen Kleider im Schrank, stellen sie vor eine kaum zu bewältigende Herausforderung: jede Kombination muss neu durchdacht werden und am liebsten würde sie alles auf einmal anziehen, aber das geht ja nicht und „ach“ und „überhaupt“…  der Ärger für die nächsten Morgenstunden ist damit ganz klar vorprogrammiert. Aber hey, darin bin ich ja mittlerweile routinierter :o).

Nächster Schritt: Überprüfen! Bei wem muss was, wie ergänzt werden? Socken und Kniestrümpfe sind dieses Jahr irgendwie große Mangelware, besser gesagt sind diese durch den Trockner und das viele Waschen furchtbar eng und klein geworden. Strumpfhosen haben leider auch einen recht hohen Verschleiß und somit werde ich hiervon auch einen Schwung Neue besorgen müssen. Longsleeves und leichte Pullover für Nr. 2 und 3 dürfen auch ergänzt werden, aber nur in kleinem Maße. Immerhin habe ich schon gelernt, dass dicke Pullover keinen Sinn machen, denn zum einen schwitzen meine Mäuse darin sehr schnell und zum anderen passen dadurch die Winterjacken nicht mehr so richtig gemütlich.
Röcke und Kleider hingegen sehen noch gut aus dieses Jahr, ein kleiner Lichtblick also.
Nr. 1 ist eine volle Größe gewachsen, dass heißt hier darf ich eine ganze Kollektion Herbst-/ Winterware besorgen gehen. Immerhin die Unterhemden udn Unterhosen passen noch, das ist doch schon was. Doch in meinem Kopf rattert die Rechenmaschine! Eins ist schon mal klar, die neue Handtasche, die ich mir kaufen wollte, muss schon mal auf nächsten oder übernächsten oder überübernächsten Monat verschoben werden. Oder auch nicht :o), mal sehen…
So, jetzt noch der Winterjacken-Test, vielleicht habe ich ja Glück und die ein oder andere Jacke von letztem Jahr, kann noch mal getragen werden! Und tatsächlich, selbst Nr. 1 kann für die nächsten paar Monate ihre „alte“ Jacke noch anziehen – das ist ja super, vielleicht reicht diese ja noch bis Januar, denn ab dann gibt es wieder Schnäppchen im Schlussverkauf. Und das Ergattern meiner neuen Handtasche rückt wieder in greifbare Nähe, jippieh.
Mützen, Schals und Handschuhe sind ja glücklicherweise etwas dankbarer. Außerdem ist dies auch immer eine tolle Geschenkidee zu Nikolaus.

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Ja wunderbar, die Einkaufsliste steht (mittlerweile ist auch gut eine Woche vergangen). Jetzt gucke ich noch kurz, welchen Teil davon ich online abwickeln kann und welche Dinge, ich in der Stadt besorgen gehe. Und zugegeben, das Einkaufen all dieser Dinge macht mir großen Spaß und meistens landet dann doch noch ein bisschen mehr in der Tasche, als auf dem Zettel tatsächlich geschrieben steht. Und in diesem Fall ist es nun wieder ein Segen, dass wir vier Mädels haben, das hat mich in der Argumentationskette für das Shopping-Budget schon öfter gerettet :o)

So lieber Herbst: jetzt bin ich startklar!

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