Bouchées à la reine – Pastetchen für die Königin

So meine Lieben, ich hänge zwar noch mitten in unserem internen Umzugsprojekt fest, Nr. 2 ist krank (Timing ist einfach alles) und Nr. 1 schreibt ihren ersten Grammatiktest. Es ist also nicht all zu viel los, bei uns 😉 .
Doch bevor es nun rasant Richtung Frühling  geht, möchte ich heute, noch ganz kurz, ein Highlight unserer Familienküche vorstellen. Meine Oma, hat uns dieses Essen zu besonderen Gelegenheiten serviert, gerne auch mal zu Weihnachten, deshalb gehört es für mich irgendwie auch in den Winter; zumindest ist es in dieser Jahreszeit fest bei uns verankert. Ich liebe dieses Gericht auch, denn man kann es so herrlich vorbereiten, wenn Freunde oder Gäste kommen und selbst meine vier Prinzessinnen, freuen sich, wenn ihre Königin 😉  sich die Zeit nimmt, um es zu kochen.

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Und nachdem mein Bruderherz ja so schön bemerkt hat, dass ich hier das ein oder andere Familienrezept verrate 😉 , dachte ich, dass ist eine 1a Gelegenheit, um ihm die Liebe zum Kochen, ein bisschen näher zu bringen… Ich bin also schon gespannt, was ich alles kredenzt bekomme, wenn ich mal wieder zu ihm fahre. Ok, war ein kleiner Scherz… Denn seine Kochkünste beschränken sich eher auf NUDELN & Co, doch dafür sind diese mit viel HINGABE zubereitet.

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Also los geht’s:
Als erstes muss ich gestehen, dass ich die Pasteten FERTIG beim Bäcker oder – noch schlimmer – im Supermarkt kaufe. Katastrophe, aber dennoch sehr lecker 😉 .

Für die Füllung:
600 Gramm Putenbrust
1 Zwiebel
200 Gramm Champignons
2 Eßl Öl (oder Butter) und 1 Eßl. Mehl
1/8 L Weißwein
1/8 L Fleisch- oder Gemüsebrühe
4 Eßl. Crème Fraiche
1 Teel. Zitronensaft
einige Spritzer Worcester Sauce
Salz, Pfeffer

Das Putenfleisch in Würfel und die Zwiebeln fein schneiden. Anschließend die Champignons putzen und in Scheiben schneiden. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen, dann die Fleischwürfel, die Zwiebeln und die Champignons hineingeben und das Mehl darüber stäuben. Unter Wenden alles kurz anbraten und anschließend mit einem schönen Schuss Weißwein ablöschen. Dann das Ganze kurz einköcheln lassen, im Anschluss wird die Fleisch- oder Gemüsebrühe dazu gegeben. Bei schwacher Hitze ca. 10 Minuten kochen lassen. Nun die Creme Fraiche unter das Ragout rühren und mit den restlichen Zutaten abschmecken. Und „schon“ ist die köstliche Füllung fertig 😉 .

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Jetzt muss nur noch das Ragout in die Pasteten gefüllt werden, ein leckerer Salat dazu und tadaaaaa: der Tisch kann gedeckt werden. Also, ich muss sagen, der Salat auf DIESEM Foto, hat wesentlich besser geschmeckt, als er hier jetzt so aussieht…

So, jetzt stürze ich mich wieder in die Umzugskartons, gucke noch mal nach Nr. 2 und dem Fieber und drücke Nr. 1 die Daumen für den Deutschtest.

Guten Appetit ihr Lieben 🙂

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