Käsekuchen klassisch – ein Leckerbissen in jeder Hinsicht

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Ich stehe morgens um sechs Uhr in der Küche und knete fleißig meinen Mürbeteig, weil ich intuitiv spüre, dass dies der einzige Zeitpunkt sein wird, an dem ich mich ungestört, diesem wunderbaren Käsekuchen widmen kann. Mein Mann kommt ein wenig später nach Hause und ist hoch erfreut über die Zutaten in der Backschüssel. „Sag bloß, du backst uns für heute Nachmittag einen Käsekuchen?“ Leider muss ich ihn schwer enttäuschen, denn dieses Modell ist für den Flohmarkt-Verkauf im Kindergarten! Seine freudigen Gesichtszüge sinken schlagartig dahin und er kann nicht fassen, dass ich solch einen aufwendigen Kuchen für den Kiga mache, ein einfacher Rührkuchen hätte es doch auch getan. Stimmt! Da hat er bestimmt recht, aber ich habe ein bisschen schlechtes Gewissen, da ich an besagtem Flohmarktevent nicht viel helfen kann. Und ich dachte, mit einem schönen Kuchen, der sich eventuell gut verkaufen lässt, mache ich das wieder ein bisschen wett…

Zu meinem ohnehin schon schlechten Gewissen, kommt jetzt noch mehr schlechtes GEWISSEN, da ich den Lieblingskuchen meines Mannes „nur“ für den Kiga mache. Doch ich habe eine Idee, denn glücklicherweise erwarten wir nur einen Tag später, Freunde zum Kaffee und dann mache ich einfach noch mal einen. Die Laune meines Mannes wird wieder sichtlich besser und ich notiere auf meiner Samstags-letzte-Besrogungen-Einkaufsliste, noch mal die Zutaten, da diese ja soeben in die Quarkamsse gewandert sind.

So, jetzt aber mal zum Rezept, denn vielleicht darf der ein oder andere ja auch bald wieder für die Schule oder den Kindergarten etwas zubereiten und erfreut sich an meiner Idee 😉 :

Für den Mürbeteig:

300 g Mehl
100 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Prise Salz
1 Ei (Gr. M)
200 g kalte Butter

Alle Zutaten zügig mit den Händen zu einer schönen Teigkugel kneten, anschließend in Klarsichtfolie wickeln und dann für eine Stunde, ab in den Kühlschrank.

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Für die Füllung: 

250 g Butter
250 g Zucker
abgeriebene Schale von 1 Zitrone
6 Eier (Gr. M)
70 g Speisestärke
1 kg Magerquark (ich nehme allerdings IMMER 40%- igen Quak – für’s Geschmäckle)
Backpapier

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Für die Füllung werden Butter, Zucker, 1 Prise Salz und die abgeriebene Zitronenschale schaumig gerührt. Anschließend die Stärke mit den Eiern verrühren und zusammen mit dem Quark unter die Buttermasse heben.
Eine Springform (26 cm Durchmesser) am Boden mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 150 Grad (Umluft) vorheizen. Den kühlen Mürbeteig ausrollen (schön groß) und in die Springform legen. Dabei ist es wichtig, den Rand schön hochzudrücken.
Jetzt noch die Quarkmasse einfüllen und glatt streichen. Und dann geht es auch „schon“ ab in den Backofen – für eine Stunde.
Nach der Backzeit, den Kuchen im Ring ca. 15 Minuten abkühlen lassen, bevor er zum Abkühlen heraus genommen.

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Mittlerweile ist es auch schon halb acht und die ersten Mäuse trudeln in die Küche mit Frühstückshunger… Alle freuen sich, dass es schon so herrlich nach Kuchen riecht, doch ich gestehe lieber gleich, dass wir ERST morgen in den Genuss kommen, diesen auch zu probieren. „Och menno, das ist aber fies!“ Oje, die Stimmung gibt, also erst mal schnell das Frühstück zaubern und den Zuckerspiegel auf ein normales Level bringen, das hilft bestimmt.
Wusste ich doch, dass dies der einzige Zeitpunkt war, an dem ich ungestört backen konnte 😉 .

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Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren 🙂 und lasst es euch schmecken, meine Lieben…

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2 Gedanken zu “Käsekuchen klassisch – ein Leckerbissen in jeder Hinsicht

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