Der 1. Mai, schlechte Laune, viel Regen, das Elsass und ein paar leckere Törtchen…

Eine kurze Geschichte, wie ich zu diesen sagenhaften Éclair und Mousse au Chocolat Törtchen kam 😉 . Das war aber auch das einzige SAGENHAFTE an diesem Feiertag…

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1. Mai, Feiertag! Es regnet – na ja besser gesagt es schüttet – und die Stimmung im Hause ist besch….. Ständig schreit eine, ist genervt oder hat sich weh getan! Im Prinzip geht es schon vor dem Frühstück los – das ist stets ein ganz schlechtes Zeichen für den weiteren Verlauf des Tages. Ich habe da leider schon so meine Erfahrungen sammeln dürfen 😉 . Meine Intuition jedenfalls hat ein ungutes Gefühl, so dass ich mir schon während des ersten Schluck Kaffees überlege, was wir heute unternehmen könnten, um den Kreislauf der hervorragenden TUSSENALARMSTIMMUNG zu unterbrechen.

Mir fällt was ein! Bei uns ist zwar alles zu, aber im Elsass ist heute bestimmt kein Feiertag und da ich ohnehin schon lange mal wieder „rüber“ fahren wollte, unterbreite ich meinen Mäusen den Vorschlag und bekomme sogar ein wenig Zustimmung. Ich schwärme ihnen noch vor, dass es dort hervorragende Törtchen und Leckereien gibt und so sitzen wir zwei Stunden später (ja, an diesen Tagen dauert leider auch die Routine extrem lange) im Auto und freuen uns auf einen schönen Ausflug. In meinem Kopf rattert schon die Einkaufsliste durch mit all den Leckereien, die ich zum Abschluss des Ausflugs, noch aus dem Supermarkt mitnehmen möchte: Quark, Käse, Mousse au Chocolat, Kekse, Pastetchen, Baguette… Herrlich!
Die Fahrt zieht sich ein bisschen, da wir viel „über die Dörfer“ fahren müssen, doch dann endlich steht unser Zielort angeschrieben und die Stimmung hebt sich. Ich selbst fühle mich wieder in meine Kindheit versetzt, denn meine Oma hat direkt an der Grenze zu Straßburg gewohnt und somit hatte ich das große Glück häufig im Elsass zu sein und dort in den Genuss der hervorragenden Patisserie und der französischen Lebensmittel zu kommen. Ein Traum 😉

Doch irgendetwas ist komisch… Irgendwie sind die Straßen genauso leergefegt, wie bei uns. Irgendwie sehe ich auch gar keine anderen Familien und Ausflügler, auf die ich mich innerlich schon vorbereitet hatte. Wirklich komisch. Mhhhh, wir suchen erst mal einen Parkplatz und müssen feststellen, dass es hier leider genauso regnet, wie bei uns auch. Dieser Teil des Plans (Verbesserung des Wetters) ist schon mal nicht aufgegangen. Aber egal, Regen im Elsass fühlt sich ja ganz anders an und so stapfen wir mit Regenschirmen, Jacken und Kinderwagen los. Nach kurzer Zeit stellen wir fest, dass die GESCHÄFTE alle zu haben und mich beschleicht das Gefühl, dass dies nicht allein an der Mittagspause liegt (die laut meiner Uhr, in einer halben Stunde vorbei sein müsste).
Uns ist kalt und mich fröstelt es von den Schuhen herauf, denn ich habe intelligenterweise eine Hose an, die den gesamten Regen aufsaugt und gegen meine Schuhe klatscht. Somit sind auch meine Füße schon schön feucht und meinen Mädels ist „ungemütlich“!
Wir finden eine BOULANGERIE – die einzige, die offen hat! Diese stürmen wir, kaufen soviel ein, wie wir tragen können und erfahren hier so ganz nebenbei, dass der 1. Mai auch in Frankreich ein FEIERTAG ist! Ach her je! Echt jetzt??? Warum denn das? Somit geht der zweite Teil meines super Plans (die Stimmung zu heben) auch mächtig in die Hose und so schnappe ich meine Mädelsbande, watschele zurück zum Auto und beschließe wieder nach Hause zu fahren, um dort wenigstens einen leckeren Kaffee zu trinken und die Törtchen zu genießen. Mann, Frau Rath!, das hättest du ja auch mal vorher googeln können, echt Mensch!

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Auf dem Weg nach Hause ist die Stimmung wenigstens ein bisschen besser, da ich eine CD gefunden habe, die wir noch NIE gehört haben und somit alle ganz gebannt zu hören. Ach, so einfach wäre es gewesen 😉 . Nr. 4 ist von unserem Regenspaziergang so erschöpft, dass sie die Fahrt einfach verschläft. Und ich? In meinem Kopf zerfließen all meine Essens- und Genusspläne, die ich so hatte… Na ja immerhin kann ich meinen Mann, nun mit einem schönen „Kaffee & Kuchen“ überraschen 😉 .

Doch mein lieber Göttergatte rechnet mir stattdessen ganz „romantisch“ vor, dass diese Törtchen ja wohl etwas arg TEUER waren, wenn man die Fahrtzeit, das Benzin, den Verschleiß der Karosserie und den Verbrauch der Kilometer mit einrechnet…
Och ja, passt ja irgendwie zur Stimmung des Tages 😉

Ich wünsche euch einen schönen Sonntagnachmittag, meine Lieben…

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