DIY: Wandteller

Vor zwei Jahren, habe ich von einer ganz lieben Freundin zum Geburtstag, wunderschöne selbstgemachte Wandteller geschenkt bekommen und bin nach wie vor total begeistert davon, da diese einmalig sind und seitdem – Tag für Tag – mein Wohnzimmer verschönern.
Und nun hatte ich die super Idee, noch ein paar weitere Teller selbst zu gestalten, um mein „Farbkonzept“ im Esszimmer zu bereichern. Ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich lääääängst nicht so gut bin im Sprühen, wie meine Freundin und latent unterschätzt habe, wie viel Zeit solch eine „kleine Verschönerung“ kostet… zumindest, wenn ständig jemand hinter einem her rennt und Millionen von Fragen beantwortet haben möchte. Aber gut, es hat auf jeden Fall riesig Spaß gemacht.

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Als erstes musste ich mir TELLER (mit und ohne Goldkante) zusammen suchen und so etwas findet man am Besten auf dem Flohmarkt oder in den „heiligen Hallen der Sozialen Dienste“, zu denen ich normalerweise nur Spenden bringe :), doch diesmal habe ich mich dort also mit kleinen Kuchen- und Esstellern eingedeckt. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man nicht zu tiefe Teller nimmt, da es sonst sehr schwierig wird, die Folien sauber auf die Teller zu kleben.
Jetzt brauchte ich nur noch die Motivfolien und zwei Sprühdosen und dann konnte es schon losgehen. Die Folien habe ich mir mal schnell bei meiner besagten Freundin ausgeliehen und die Sprühdosen, habe ich mir in einem 1a Hip-Hop-Laden organisiert… Voilà.

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Das schwierigste an der ganzen Aufgabe ist, das „ab-und aufkleben“ (am besten mit Malerkrepp) der Folien auf den Teller. Bei meinem ersten „Testteller“ hatte ich zwar die Motivfolie ganz gut drauf bekommen, aber völlig vergessen, den Rest des Tellers anzukleben. Na ja, so hatte ich schon was zu Lachen, als ich das Endergebnis sah. Die nächste Herausforderung war die Sprühdose, denn als ich endlich den ersten Teller abgeklebt hatte und ansprühen wollte, ging……  so gar nichts, genau! Egal wie fest ich auf den Sprühknopf gedrückt habe, es ließ sich nichts bewegen. Also habe ich mal schnell bei youtube nachgesehen und tadaaaa –> man muss erst mal die Sprühkappe abmachen und die „Sicherung“ unterhalb dieser Kappe mit einem spitzen Gegenstand (am besten ein Messer) herauslösen, bevor man dann endlich loslegen kann! Wieder was gelernt.
Und das war es dann eigentlich auch schon!

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Es ist genau wie beim Wände anstreichen: am LÄNGSTEN dauert das abkleben… Hat man das geschafft, geht alles andere ganz flott.

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Ja und nachdem ich dann endlich alle Teller fertig gestaltet und mit Bildaufhängern ausgestattet hatte, kam der groooooße Moment, in dem ich die Teller endlich an die Wand hängen konnte. Ui, zwar nicht ganz so filigran und schön wie die meiner Freundin, aber für meinen ersten Versuch, doch recht gelungen. Schön.
Und wie soll es bei mir auch anders sein, schon eine HALBE Stunde später, knallte der erste Teller von der Wand!!! Ahhhhh…

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Die viele Arbeit! Und ich hatte keinen einzigen Teller mehr übrig, um noch „schnell“ einen Neuen zu sprühen. Och mensch…
Also, schnell alle anderen Teller wieder abhängen, feststellen, dass die Bildaufhänger nicht gerade einen vertrauensvollen Eindruck machen, Gaffer Tape aus dem Keller holen und jeden EINZELNEN Teller noch mal kräftig abkleben!

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Und sobald ich dann endlich ALLE Meisterstücke zusammen habe, kommt auch noch ein Bild mit der freigestellten „Tellerwand“ .

Also meine Lieben, dann wünsche ich euch jetzt mal viel Spaß beim Kleben und Sprühen… Ich bin gespannt auf eure Ergebnisse 😉

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