Wie ich so blogge….

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Huhu, da bin ich mal wieder 😉… Ich habe gerade voller Entsetzen festgestellt, dass ich ja schon über einen Monat nichts mehr geschrieben habe. Ach her je! Und es fehlt mir doch so. Doch irgendwie haben es meine familiären Umstände nicht wirklich hergegeben, mich an meinen Laptop zu setzen und ein paar Stunden im Gedankenstrudel meines Kopfes zu verschwinden. Denn ich hatte das Gefühl, dass meine Mädels mich voll und ganz brauchen, an allen Ecken und Enden sozusagen. Nichts desto trotz, habe ich es immer wieder versucht, mich in einer ruhigen Minute an meinen Laptop zu setzen und mit verschiedenen Texten begonnen. Doch entweder wollten die WÖRTER nicht so richtig wie ich wollte (und ich habe alles wieder gelöscht) oder aber meine Ladies haben ausgerechnet in dem Moment, in dem ich gerade im Schreibfluss bin, eine ganz wichtige Frage! Denn leider leider, schaffe ich es so gut wie nie, mich vormittags an den PC zu setzen, um loszulegen, zumindest war dies mal mein ursprünglicher Plan. Doch da sind so viele andere Dinge, wie zum Beispiel den Wocheneinkauf erledigen, aufräumen, Rasen mähen, Getränke besorgen, basteln für den Kindergarten, Krankenbesuche geliebter Menschen, Sport, Wäsche waschen, wieder aufräumen, kochen, Schulutensilien besorgen, Kleiderschränke von Winter- auf Sommerkollektion umstellen, Post, Rückrufe diverser Anrufe, zum Baumarkt (um die Wiese im Garten wieder in Rasen zu verwandeln), Windeln wechseln, wieder mähen & rechen, mit Nr. 4 ein bisschen spielen, den  Wiedereinstieg ins Berufsleben vorbereiten, erneut zum Baumarkt düsen (da nun alles noch viel schlimmer aussieht als vorher),  Kindergeburtstage vorbereiten, Arzttermine ausmachen, Geschenke besorgen für allerlei Events, U-Untersuchungen durchführen, Zeckenimpfungen, waschen, WASCHEN, waschen , Staubsaugen (es herrscht wieder Sandkastenalarm) usw…. aber wem erzähle ich das? Schließlich geht es euch ja genauso 😉 .

Und deshalb schnappe ich mir mittlerweile bei erstbester Gelegenheit meinen Laptop, setze mich an den Esstisch und lege los mit dem Bloggen. Nach einer Weile sprudelnder Gedanken und einiger Wörter auf dem Bildschirm,  höre ich aus der Toilette: „Mamaaaaaaa, ich bin fääääääärtig. Mit Stiiiiinka!“ Ok, hier muss ich leider sofort springen, ansonsten nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Ich sitze wieder. Doch wo sind nun meine Gedanken hin??? Na gut, ich lese mir den bisherigen Text nochmal durch und beginne auch gleich hier und da ein bisschen auszubessern und so ganz allmählich kommen auch die Gedanken zurück. Toll, es läuft wieder. Ein paar Minuten später, schreit es hinter mir, weil Nr. 4 ihrer älteren Schwester etwas Wichtiges weggenommen hat, mitten im schönsten Spiel! INTERVENTION ist gefragt. Direkt. Denn die zwei Jüngsten schenken sich nichts! Da wird gebissen, gezwickt, getreten und geschlagen. Ich beschwichtige, versuche zu vermitteln, werde kurz laut, bis sich endlich alle wieder beruhigt haben. Denn jetzt sind alle gegen mich – die doofe Mama. Aber auch gut, Hauptsache es ist wieder leiser. Ok, ich begebe mich wieder auf Gedankensuche in meinem Kopf und schreibe weiter. Für einige Zeit komme ich wirklich gut voran, bis meine Älteste vor mir steht und lautstark erklärt, dass die Mathehausaufgaben sooooo bescheuert sind, dass kein Mensch dieser Welt diese lösen kann. Aha, das ist mir neu, dass die Aufgaben in der Grundschule nicht lösbar sind, aber gut, ich werfe mal einen Blick drauf. Ach her je, Geometrie… da bin ich selbst kein Held drin und somit verweise ich umgehend an Papa 😉 . Und weiter geht’s im Text, aber wo war ich nochmal? Ach ja, genau. Doch ich merke schon, dass die allgemeine Stimmung schwer am Kippen ist und mir wahrscheinlich nur noch wenige Minuten bleiben. Also hopp, hopp, hopp.
Doch leider wollen nun die Gedanken nicht mehr so hopp, hopp, hopp durch meinen Kopf huschen, geschweige denn die Wörter schöne Sätze bilden. Doof. Jemand schreit schon wieder… Nr. 4 hat sich beim Händewaschen von oben bis unten pitschnass gemacht  und muss einmal komplett umgezogen werden. Zeitgleich präsentiert mir Nr. 2 stolz ihre fertigen Hausaufgaben und möchte natürlich entsprechend beachtet werden. Ok, das war’s dann erst mal mit dem Schreiben, ich speichere noch schnell ein paar Stichwörter, klappe den Laptop zu, ziehe Nr. 4 etwas Trockenes an und setze mich dann mit Nr. 2 hin, um mir ihre Aufgaben anzusehen. Na ja, in ungefähr fünf Stunden werden alle Mäuse im Bett liegen, das gibt Hoffnung 😉 .

Und dann ist er da, der lang ersehnte Abend mit den ruhigeren Stunden. Doch unglücklicherweise bin auch ich ruhiger, um nicht zu sagen LAHM, müde, ausgepowert, erschöpft, also eben alles andere als kreativ, frisch, ideenreich und eloquent. Hin und wieder versuche ich es trotzdem und tatsächlich bekomme ich manchmal durch’s Schreiben noch mal ganz neue Energie und beende beflügelt, was ich am Tage begonnen habe. Aber manchmal eben auch nicht….

Doch schon morgen ist wieder ein neuer Tag mit neuen Ideen, neuem Lachen, neuen Interventionen, neuem Geschrei, neuen Hausaufgaben und einem neuen Versuch den begonnen Artikel fertig zu schreiben. Herrlich.

Ach wie schön, dass es euch gibt und ich all diese Dinge mit euch teilen kann 🙂 . Fühlt euch gedrückt…

 

 

2 Gedanken zu “Wie ich so blogge….

  1. ….da geht es Dir genauso wie mir… 🙂 aber Du machst das schon alles ziemlich gut. Ich lese immer alles sehr gern….ach das waren noch Zeiten mit Kind 1 (bei mir) und Kind 2 (bei Dir) im Pekip…ich hätte gern diese Zeiten zurück…

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