„Born to be wild“ – seine verletzliche Seite kannten nur wenige…

Voller Energie, sprühender Kreativität und Liebe. So kannten die meisten von euch meinen Bruder – den Fotografen Oliver Rath.  Ihm gelang es wie keinem anderem, Prominente wie auch Unbekannte in intimen und verletzlichen bis hin zu provokanten und offensiven Situationen darzustellen.

„Oliver Rath war ein Meister der großen Illusion, die das soziale Leben im Zeitalter des narzisstischen Individualismus braucht, denn Authentizität wird immer als Inszenierung, als bildliche Repräsentation gesetzt. Dabei verdichtete er eine Vielzahl von Informationen und visuellen Einflüssen zu einer zentralen Aussage.“
Stefan Strumbel, Künstler

„Wer ihn bei der Arbeit erlebte, dem offenbarte sich sein Charakter. Er liebte Menschen und war mit einer so immensen Leidenschaft dabei, dass man sich an einen gigantischen Fluss erinnert fühlt, der einen einfach mitreißt. Er ließ einen im wahrsten Sinne sein. Mit seiner Kamera, die wie verschmolzen mit seinem Wesen zu sein schien, saugte er das Authentische aus seinem Gegenüber förmlich heraus, selbst oder gerade wenn seine Vorstellung eines Fotos absolut klar war. Eben weil es er mit Liebe tat.“
Sven Martinek, Schauspieler

Ein Jahr ist es nun her, dass Oli von uns gegangen ist und es vergeht kein Tag, an dem wir ihn nicht sehr vermissen. Jeder von uns erhielt diese Nachricht ganz unvermittelt, war geschockt, konnte nicht glauben, was er da gehört hatte, zweifelte am Wahrheitsgehalt dieser Meldung und wurde doch von der Endgültigkeit überrannt.

Die Schwere, die sich damals auf mich und mein Leben gelegt hat, spüre ich bis heute und nach wie vor wache ich morgens mit dem Gedanken auf, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch leider ist dem nicht so…

Oli war ein Mensch mit großen Visionen, noch größerem Herzen und voller verrückter Ideen. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte mit ihm, der eine hat mehr zu erzählen, der andere vielleicht weniger, aber mit Sicherheit haben wir alle stets ein Lächeln im Gesicht, wenn wir an all diese Geschichten denken 😊.

Ich für meinen Teil, habe mein ganzes Leben mit ihm verbracht und könnte somit Bücher füllen. Und nach wie vor glaube ich daran, dass sich das Schicksal etwas dabei gedacht hat, ausgerechnet uns beide als Geschwister zusammen zu fügen.  Damals, als Kind war ich der festen Überzeugung, dass Oli allein dafür auf die Welt gekommen war, um meine Ordnungsliebe in ein Chaos zu stürzen 😃  – immerhin tat er dies beständig bis zum Schluß.

Er war in so vielem das genaue Gegenteil von mir: er kannte keine Konventionen und was andere über ihn dachten, war ihm meistens völlig egal. Und die Sache mit den Regeln fand er total unnötig und somit akzeptierte er sie nur, um zu gucken, wie weit er gehen konnte. Wie meine Mami dies damals ausgehalten hat, bleibt mir bis heute schleierhaft – insbesondere seitdem ich selbst Kinder habe.

Doch dieses Verhalten zog sich wie ein roter Faden durch sein Leben und in der Fotografie fand er endlich ein Ventil, all seiner Kreativität, seinen Ideen und seinem Kopfkino Ausdruck zu verleihen. Wenn er sich etwas in den Kopf gesetzt hatte, dann hielt er so lange daran fest, bis das Ergebnis seinen Vorstellungen entsprach. Dabei war er dann so vertieft in sein Handeln, dass er sein Umfeld kaum mehr wahrnahm – was hin und wieder für uns – als seine Familie – auch recht verletzend sein konnte.

Doch er trug eine unschlagbare Waffe in sich – und das war sein Charme… Ich konnte ihm nie wirklich böse sein, wenn er mich mit seinem verschmitzten Lächeln ansah und mir erklärte, dass dies alles gar nicht so gemeint war. Dann nahm er mich in seinen Arm und sagte „ich hab dich doch lieb, Bine“. Und mit diesem Charme eroberte er sich die Welt und spielte mit all den Möglichkeiten, die sich ihm darboten.

Es gibt etwas, dass ich an ihm sehr bewunderte – und das war seine Denkweise, fernab jeder Schublade! Er liebte die Menschen auf eine ganz besondere Weise und dabei interessierte es ihn nicht, welchen Status derjenige in der Gesellschaft hatte. Und so wanderte er zwischen Bambiverleihung und Guerilla Shootings auf der Straße ganz selbstverständlich hin und her, stets getrieben auf der Suche nach dem perfekten Bild – dabei in einem Outfit, dass meistens seines Gleichen suchte – aber dafür immer AUTHENTISCH!

Sein Verlust hat ein tiefes Loch in unsere Herzen gerissen und wir haben lange Zeit gebraucht, um alles zu verstehen und die vielen Informationen zu einem Bild zusammen zu fügen.

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Seine verletzliche Seite kannten allerdings nur wenige. Oli litt unter einer bipolaren Störung – einer Krankheit, die ihn so vereinnahmt hat, dass es ihm nicht mehr möglich war, die schönen Dingen des Lebens zu sehen. Eine Krankheit, die seinen Alltag so bestimmt hat, dass er den Glauben an sich selbst verloren hatte… Ein tragisches Schicksal, dass vor allem für uns Hinterbliebene nur schwer begreifbar ist.

Psychiater Prof. Dr. Ulrich Hegerl, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe: „Bei der manisch-depressiven Erkrankung, der sogenannten Bipolaren Affektiven Störung, kommt es neben depressiven Episoden zu manischen Krankheitsphasen. Diese können, manchmal über Nacht, wieder in depressive Phasen umkippen. Eine schnelle und konsequente medikamentöse Behandlung ist gerade bei dieser Erkrankung wichtig.
Vincent v. Gogh oder Charles Dickens sollen an Bipolaren Affektiven Störungen gelitten haben. Eine Krankheit der Kreativen?  Ideenflut und der gesteigerte Antrieb in leichteren manischen Phasen können bei begabten Menschen vorübergehend die Schaffenskraft steigern. Meist ist die Erkrankung jedoch destruktiv. Weder eine schwerere Manie noch gar eine Depression sind für ein tieferes künstlerisches Erleben und Schaffen zuträglich. Leid führt allerdings zu innerer Differenzierung und vertieft das Mitfühlen mir anderen. Von daher kann diese schwere psychische Erkrankung auch positiven Einfluss auf die Arbeit von Künstlern haben bzw. zu künstlerischer Tätigkeit animieren, um diese existentiellen Erlebnisse zu verarbeiten. Dies könnte mit erklären, warum Künstler etwas häufiger unter psychischen Erkrankungen leiden. Prinzipiell gilt aber: Die Depression und auch die manisch-depressive Erkrankung können jeden treffen, der eine Veranlagung dazu hat. Über 20 Prozent  der Bevölkerung wird mindestens einmal in ihrem Leben an einer Depression erkranken, mehr als zwei Prozent  an einer manisch-depressiven Erkrankung.“

Nicht nur menschlich und künstlerisch möchten wir die Erinnerung an Oli, den ungewöhnlichen Künstler aufrechterhalten, sondern es ist uns ein großes Anliegen, andere Künstler, die unter der gleichen Erkrankung leiden, zu unterstützen. Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe wurde daher die Rath-Initiative  ins Leben gerufen.  Damit möchten wir – als Hinterbliebene – dem Schicksal einen positiven Aspekt abgewinnen. Ziel ist die Aufklärung speziell für Fotografen und Künstler über die Depressionserkrankung und ihre Behandlungsmöglichkeiten – und nicht zuletzt soll den Betroffenen Mut gemacht werden, sich professionelle Hilfe zu holen.

 

 

Zwischen Rap und Fotografie, zwischen nackter Haut und künstlerischem Anspruch – mein Bruder lebte in den Extremen. Aber Oli wäre nicht Oli, wenn er uns nicht so viel Liebe, Kunst und Chaos hinterlassen hätte. Eine schwere und doch irgendwie schöne Aufgabe. Sein Schaffen und seine Präsenz wirken nach, und das Gedenken soll daher zugleich ein Beginn sein. So werden wir in der folgenden Zeit auch das komplette Werk von ihm aufarbeiten, die Archive sichten und kuratieren, um den Erhalt seines Vermächtnisses zu ermöglichen. In diesem Sinne, meine Lieben, da sind wir uns als Familie einig,  hätte es Oliver bestimmt selbst gewollt.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei euch für all die Unterstützung, die lieben Worte und die Kraft, die ihr mir und meiner Familie im letzten Jahr geschenkt habt

–  all dies, lässt die Erinnerung an ihn auf ewig weiterleben 💞.

 

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Spendenkonto der Stiftung Deutsche Depressionshilfe

Stichwort: Rath-Initiative

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Bank für Sozialwirtschaft AG

Und auf einmal bin ich Einzelkind…

Meine Lieben,

nun ist bald ein Jahr vergangen und nach wie vor vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit dem Gedanken aufwache, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch je mehr Zeit ins Land geht, desto klarer wird mir in dieser Millisekunde, dass es sich um meine Realität handelt.

Mein Bruder ist ins Zimmer nebenan gegangen.

Und ich bin auf einmal ein Einzelkind.

Nach achtunddreißig gemeinsamen Jahren, werde ich den Rest meines Lebens ohne ihn gehen müssen. Werde die gemeinsamen familiären Herausforderungen, die auf mich zukommen,  nicht mehr mit ihm teilen können. Werde ihn nicht mehr anrufen können, um seine Stimme zu hören, eine Stimme, die mir vertraut ist, seitdem ich zwei Jahre alt bin.

Wenn man einen Bruder oder eine Schwester verliert, dann fühlt es sich an, als ob man einen Teil seiner Kindheit und Jugend aus seinem Leben herausgeschnitten bekommt. Für mich zumindest. Denn es gab so viele gemeinsame Erlebnisse, Geheimnisse, Streitigkeiten und Glücksmomente  - die Kindheit eben – die ich nun plötzlich alleine in mir trage, obwohl wir sie doch gemeinsam durchlebt haben.

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Bis hierher… und nicht weiter!


Zu Beginn meiner „Mami-Karriere“ hatte ich einen glasklaren Fahrplan von Grenzen,  Ritualen und Konsequenzen im Kopf und war fest davon überzeugt, dass ich mit dieser Strategie eine tolle Basis für unser Zusammenleben schaffen würde. Und wie viele frischgebackenen Mamis und Papis fing ich natürlich auch an, mich mit Ratgebern und Zeitschriften einzudecken, um meine Perspektive im Thema Erziehung zu erweitern. Doch je mehr ich las, desto unsicherer wurde ich mit meinem Fahrplan, mal ganz davon abgesehen, dass ich wirklich lange gebraucht habe, bis ich verstanden hatte, wieviele unterschiedliche Erziehungsmöglichkeiten es gibt und welche davon überhaupt zu mir/ uns passen.

Vielleicht mal ein kleines Beispiel  😉: für mich ist das Thema „Höflichkeit“ recht wichtig und dementsprechend lege ich ziemlich großen Wert darauf, dass meine Kinder immer grüßen und auch die Wörter „bitte“ und „danke“ verwenden, wenn sie etwas haben möchten oder geschenkt bekommen. Über dieses Thema habe ich eigentlich nie wirklich nachgedacht, denn es war ganz selbstverständlich für mich – BIS, ja bis ich dann in diversen Fachlektüren nachlas, dass man seine Kinder nicht dazu zwingen sollte „Hallo“ oder „Tschüss“ zu sagen. Denn dieses Verhalten sollte aus dem Kind selbst heraus kommen und nicht unter Zwang eingefordert werden. „Oh je“ dachte ich, was habe ich meinen Kindern nur angetan? Auf die Idee, dass meine Kinder dies als Zwang empfinden würden, war ich noch gar nicht gekommen 🙆🏻, aber ja, es leuchtete mir durchaus ein, dass ich diese Perspektive völlig außer Acht gelassen hatte.
Solche Beispiele gab es mehrere und so wuchsen schleichend die Zweifel – an mir und an meinem Fahrplan von Erziehung. Irgendwann hatte ich dann so ein Gewusel an Tipps in meinem Kopf, dass ich gar nicht mehr authentisch reagierte 🙈, sondern mich erst mal fragte, welche Auswirkung meine Reaktionen auf meine Kinder haben könnte??? Das ist natürlich gar nicht zielführend und wenn man schnell handeln muss, eine ganze unbrauchbare Ausgangslage 😆.

Dementsprechend lange habe ich dann auch gebraucht, um wieder zu meinem intuitiven Fahrplan zurück zu finden. Weiterlesen

Jaaaaa, ich will! Aber er nicht! Na toll!!!

Wenn mir vor zwanzig Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal mit einem DJ vier Kinder haben würde, dann hätte ich ihm wahrscheinlich an die Stirn gefasst, um zu prüfen, ob er einen Fieberschub hat 😂… und wenn derjenige mir dann noch eröffnet hätte, dass wir nicht heiraten würden, dann wäre ich mir ganz sicher gewesen, dass er bereits halluziniert… Denn

ICH wollte schon IMMER heiraten.
Immer! Immer! Immer!

Bereits mit 10 Jahren hatte ich eine Vorstellung von meinem großen Tag und auch eine Ahnung wie mein Prinzessinnenkleid 👰🏻 aussehen würde. Mit 14 wußte ich dann, dass ich eines Tages in Luzern oben in der Kathedrale 💒  heiraten würde – mit Kutsche, Pferden 🐎, Luftballons 🎈 und allem drum und dran … ja sehr kitschig, ich weiß, aber eben auch wunderschön 🤗 und romantisch und genau mein Ding – damals.

Nun denn, der ein oder andere weiß ja, dass nichts dergleichen eingetroffen ist – weder das Kleid, noch die Kathedrale, geschweige denn die Kutsche mit den Pferden davor 😏.

Dafür aber habe ich DIE LIEBE MEINES LEBENS  💞 gefunden.

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Einen ganz wunderbaren und außergewöhnlichen Menschen, dem ich so viel verdanke, mit dem ich so gerne meine Zeit verbringe und der mich manchmal besser kennt, als ich mich selbst. Der in meinen dunkelsten Stunden des Lebens ganz fest bei mir stand, der mir sooooo viele wunderschöne Komplimente macht und der mit mir gemeinsam das Abenteuer einer Großfamilie eingegangen ist 🙌🏻.  Dem es das Wichtigste ist, seine Familie glücklich zu sehen, der unseren Kindern ein ganz liebevoller und starker Papa ist und der ihnen die Welt erklärt, wie er sie selbst vielleicht gerne erklärt bekommen hätte. Ein Mensch, der die Ruhe bewahrt, wenn ich schon kein Land in Sicht mehr sehe, mit dem ich ganz viel lachen kann und der mir das Gefühl gibt ein ganz besonderer Mensch zu sein 💞.

Aber von vorne 😉: vor nunmehr über 17 Jahren haben wir uns kennengelernt und für mich war glasklar, dass diese Begegnung zwar ein ganz nettes Abenteuer sein kann – mehr aber auch nicht!

Ein DJ und Musikproduzent – HALLO???

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Hey…

 

Meine Lieben,

bin wieder da 🙂…
es hat lange gedauert bis ich endlich HEUTE  wieder mit guter Energie vor meinem Laptop sitze, um für meinen Blog zu schreiben. Dies ist nicht mein erster Versuch – wahrlich nicht 🙆🏻! Doch nach solch einem schicksalserfüllten Jahr, haben sich in mancherlei Hinsicht meine Prioritäten verschoben und ich war lange Zeit auf der Suche nach meinem Weg unter all diesen neuen Umständen.

Und auch nach einem Platz im neuen Gefüge.

Das klingt komisch – ich weiß, aber es fühlt sich wirklich so an. Mein Kopf war (und ist) voller Fragen. Viele Puzzleteile haben mittlerweile zusammengefunden, einige brauchen aber noch Zeit.
Nun ja und mit einer Großfamilie im Rücken, ist solch eine Suche gar nicht so einfach – Weiterlesen

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war….

Meine Lieben,

da bin ich wieder…

doch um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht wo und wie ich anfangen soll.

Eigentlich wollte ich schon längst über lustige Erlebnisse aus dem Urlaub geschrieben haben und darüber wie Nr. 3 schwimmen gelernt hat (nämlich durch reine Sturheit, ganz ohne Technik 😉 ) oder auch mal wieder ein leckeres Rezept mit euch teilen.

Doch dann kam alles anders…

Und es ist mir nicht möglich – einfach so – einen neuen Blogbeitrag zu schreiben…

Denn wie der ein oder andere von euch ja mitbekommen hat, ist mein geliebter kleiner Bruder vor einigen Wochen gestorben…

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Ich hatte das Gefühl ein Blitz schlägt in mein Leben ein und zerstört mein Fundament, meine Lebensfreude, mein ICH. Solch eine Nachricht stellt von einer Sekunde auf die andere alles in Frage. Plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher einmal war. All die Herausforderungen und Probleme, die ich bis dahin zu haben schien, waren auf einmal so verschwindend gering…

Alles in mir stand still. Weiterlesen

Beeren-Marzipanschnecken mit Zuckerguss

Wenn es mal wieder schnell gehen darf und ihr ruckizucki eine leckere süße Kleinigkeit zaubern wollt, dann habe ich hier eine schöne (und häufig erprobte) Rezeptidee:

ein paar Beeren-Marzipanschnecken mit Zuckerguss

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Hierfür benötigt ihr folgende ZUTATEN:
500 g Beerenmischung (frisch oder tiefgekühlt)
200 g Marzipanrohmasse
1 Ei
1 Rolle frischen Hefekuchenteig (530g zum Beispiel von Tante Fanny)
150 g Puderzucker
Backpapier

Und los gehts:
1. Die Beerenmischung waschen und abtropfen lassen (oder eben auftauen). Marzipan würfeln und mit einem Ei in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen des Handrührgeräts  glatt rühren.

2. Den Backofen VORHEIZEN (E-Herd: 200 Grad/ Umluft: 175 Grad/ Gas: Stufe 3). Den Teig entrollen und mit dem Backpapier nach unten auf die Arbeitsfläche legen. Anschließend den Teig dünn mit der Marzipanrohmasseneimischung bestreichen. Dann die Beerenmischung gleichmäßig darauf verteilen und dabei darauf achten, dass rundherum ca. 1 cm Rand frei bleibt. Jetzt den Teig von der Längsseite her mithilfe des Backpapiers rollen.

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3. Nun zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem leicht bemehlten Messer die Rolle in ca. 15 Scheiben schneiden und dabei das Messer zwischendurch immer wieder säubern und bemehlen. Die kleinen Schnecken auf die Backbleche legen und nacheinander  im heißen Ofen ca. 15 Minuten backen.

4. Die Schnecken aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Für den Guss den Puderzucker mit 2-3 EL Wasser glatt rühren und die noch warmen Schnecken mit dem Guss bestreichen. Anschließend trocknen lassen.

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Ich persönliche liebe diese Schnecken, wenn sie noch etwas warm sind mit einer schönen Tasse Milchkaffe 😉 … Lasst es euch schmecken und genießt eure kleine Auszeit…