Umschulung die Erste und Einschulung die Dritte…

Huhu meine Lieben,

das Thema „Schule“ hat mich wieder voll im Griff und ich bin froh, dass ich vor lauter Materiallisten, Elternabenden und Einschulungsevents endlich wieder Land in Sicht sehe. Die Zeit des Ausschlafens und „in den Tag hineinlebens“ ist hiermit zwar endgültig beendet (das ist schade), aber dafür gehören die Vormittage wieder ein bisschen mehr mir (und das ist schön 😉).

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Dieses Jahr hatten wir einen großen Umbruch im Thema Schule, denn meine Mausi Nr. 1 ist auf die weiterführende Schule gekommen und hier kenne ich mich ja mal noch so gar nicht aus. Im Umfeld Grundschule fühle ich mich schon recht erfahren und weiß ungefähr was auf mich zukommt, aber auf der weiterführenden Schule??? Meine „Kleine“ soll jetzt mit den 16-jährigen auf dem Pausenhof „abhängen“? Mit geschminkten Mädels und supercoolen Jungs??? Und geraucht wird da auch schon? Urrrrg…

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„Born to be wild“ – seine verletzliche Seite kannten nur wenige…

Voller Energie, sprühender Kreativität und Liebe. So kannten die meisten von euch meinen Bruder – den Fotografen Oliver Rath.  Ihm gelang es wie keinem anderem, Prominente wie auch Unbekannte in intimen und verletzlichen bis hin zu provokanten und offensiven Situationen darzustellen.

„Oliver Rath war ein Meister der großen Illusion, die das soziale Leben im Zeitalter des narzisstischen Individualismus braucht, denn Authentizität wird immer als Inszenierung, als bildliche Repräsentation gesetzt. Dabei verdichtete er eine Vielzahl von Informationen und visuellen Einflüssen zu einer zentralen Aussage.“
Stefan Strumbel, Künstler

„Wer ihn bei der Arbeit erlebte, dem offenbarte sich sein Charakter. Er liebte Menschen und war mit einer so immensen Leidenschaft dabei, dass man sich an einen gigantischen Fluss erinnert fühlt, der einen einfach mitreißt. Er ließ einen im wahrsten Sinne sein. Mit seiner Kamera, die wie verschmolzen mit seinem Wesen zu sein schien, saugte er das Authentische aus seinem Gegenüber förmlich heraus, selbst oder gerade wenn seine Vorstellung eines Fotos absolut klar war. Eben weil es er mit Liebe tat.“
Sven Martinek, Schauspieler

Ein Jahr ist es nun her, dass Oli von uns gegangen ist und es vergeht kein Tag, an dem wir ihn nicht sehr vermissen. Jeder von uns erhielt diese Nachricht ganz unvermittelt, war geschockt, konnte nicht glauben, was er da gehört hatte, zweifelte am Wahrheitsgehalt dieser Meldung und wurde doch von der Endgültigkeit überrannt.

Die Schwere, die sich damals auf mich und mein Leben gelegt hat, spüre ich bis heute und nach wie vor wache ich morgens mit dem Gedanken auf, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch leider ist dem nicht so…

Oli war ein Mensch mit großen Visionen, noch größerem Herzen und voller verrückter Ideen. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte mit ihm, der eine hat mehr zu erzählen, der andere vielleicht weniger, aber mit Sicherheit haben wir alle stets ein Lächeln im Gesicht, wenn wir an all diese Geschichten denken 😊.

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Und auf einmal bin ich Einzelkind…

Meine Lieben,

nun ist bald ein Jahr vergangen und nach wie vor vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit dem Gedanken aufwache, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch je mehr Zeit ins Land geht, desto klarer wird mir in dieser Millisekunde, dass es sich um meine Realität handelt.

Mein Bruder ist ins Zimmer nebenan gegangen.

Und ich bin auf einmal ein Einzelkind.

Nach achtunddreißig gemeinsamen Jahren, werde ich den Rest meines Lebens ohne ihn gehen müssen. Werde die gemeinsamen familiären Herausforderungen, die auf mich zukommen,  nicht mehr mit ihm teilen können. Werde ihn nicht mehr anrufen können, um seine Stimme zu hören, eine Stimme, die mir vertraut ist, seitdem ich zwei Jahre alt bin.

Wenn man einen Bruder oder eine Schwester verliert, dann fühlt es sich an, als ob man einen Teil seiner Kindheit und Jugend aus seinem Leben herausgeschnitten bekommt. Für mich zumindest. Denn es gab so viele gemeinsame Erlebnisse, Geheimnisse, Streitigkeiten und Glücksmomente  - die Kindheit eben – die ich nun plötzlich alleine in mir trage, obwohl wir sie doch gemeinsam durchlebt haben.

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Hey…

 

Meine Lieben,

bin wieder da 🙂…
es hat lange gedauert bis ich endlich HEUTE  wieder mit guter Energie vor meinem Laptop sitze, um für meinen Blog zu schreiben. Dies ist nicht mein erster Versuch – wahrlich nicht 🙆🏻! Doch nach solch einem schicksalserfüllten Jahr, haben sich in mancherlei Hinsicht meine Prioritäten verschoben und ich war lange Zeit auf der Suche nach meinem Weg unter all diesen neuen Umständen.

Und auch nach einem Platz im neuen Gefüge.

Das klingt komisch – ich weiß, aber es fühlt sich wirklich so an. Mein Kopf war (und ist) voller Fragen. Viele Puzzleteile haben mittlerweile zusammengefunden, einige brauchen aber noch Zeit.
Nun ja und mit einer Großfamilie im Rücken, ist solch eine Suche gar nicht so einfach – Weiterlesen

Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war….

Meine Lieben,

da bin ich wieder…

doch um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht wo und wie ich anfangen soll.

Eigentlich wollte ich schon längst über lustige Erlebnisse aus dem Urlaub geschrieben haben und darüber wie Nr. 3 schwimmen gelernt hat (nämlich durch reine Sturheit, ganz ohne Technik 😉 ) oder auch mal wieder ein leckeres Rezept mit euch teilen.

Doch dann kam alles anders…

Und es ist mir nicht möglich – einfach so – einen neuen Blogbeitrag zu schreiben…

Denn wie der ein oder andere von euch ja mitbekommen hat, ist mein geliebter kleiner Bruder vor einigen Wochen gestorben…

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Ich hatte das Gefühl ein Blitz schlägt in mein Leben ein und zerstört mein Fundament, meine Lebensfreude, mein ICH. Solch eine Nachricht stellt von einer Sekunde auf die andere alles in Frage. Plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher einmal war. All die Herausforderungen und Probleme, die ich bis dahin zu haben schien, waren auf einmal so verschwindend gering…

Alles in mir stand still. Weiterlesen

Wiedereinstieg, die Vierte…

 

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Ahhhhh, ich kann es selbst kaum glauben, doch seit vier Wochen arbeite ich wieder 😉 , also so wie früher

mit Kollegen

         Kaffeepause

                                                              SITZEND

                           klarer Aufgabenstellung

                                                                                   Teammeetings

 

                                                            und Berufsverkehr.

 

Herrlich sage ich euch.
Aber ich gebe zu, ich war ganz schön aufgeregt. Mir sind tausend Dinge durch den Kopf geschwirrt und ich habe vorab eine „to do Liste“ geschrieben, die seines gleichen sucht. Irgendwie wollte ich so viele Projekte wie möglich noch vor dem Wiedereinstieg abarbeiten, als ob ich zu 100 % wieder anfangen würde und kaum noch einen Tag zu Hause wäre. So flitze ich also durch den Garten und mähe den Rasen, schneide die Büsche zurück, räume das Kindergartenhäuschen auf, ORGANISIERE die Garage neu, damit Roller, Fahrräder & Co wieder an Ort und Stelle stehen, erledige einen riesigen Wocheneinkauf, damit genügend Vorrat im Haus ist, kaufe Kleber, Stifte und Büromaterial, damit die Kinder auch gut für die kommenden Schultage gerüstet sind und sause durch den Keller, den ich schon lange mal wieder aufräumen wollte. Auch WÄSCHE und  Putzerietis kommen nicht zu kurz und so bin ich von morgens bis abends äußerst aktiv. Woher all diese Energie kommt, bleibt mir selbst schleierhaftWeiterlesen

Wie ich so blogge….

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Huhu, da bin ich mal wieder 😉… Ich habe gerade voller Entsetzen festgestellt, dass ich ja schon über einen Monat nichts mehr geschrieben habe. Ach her je! Und es fehlt mir doch so. Doch irgendwie haben es meine familiären Umstände nicht wirklich hergegeben, mich an meinen Laptop zu setzen und ein paar Stunden im Gedankenstrudel meines Kopfes zu verschwinden. Denn ich hatte das Gefühl, dass meine Mädels mich voll und ganz brauchen, an allen Ecken und Enden sozusagen. Nichts desto trotz, habe ich es immer wieder versucht, mich in einer ruhigen Minute an meinen Laptop zu setzen und mit verschiedenen Texten begonnen. Doch entweder wollten die WÖRTER nicht so richtig wie ich wollte (und ich habe alles wieder gelöscht) Weiterlesen