Kleine Planänderung…

Sonntagmorgen 6:10 Uhr: etwas zerscheppert im Wohnzimmer! Mhhhhhh, Nr. 4 ist mit Papa dort unten und trinkt wahrscheinlich gerade ihre Milch, während ich noch ein bisschen schlummern darf. Vielleicht ist ja gerade beim Ausräumen der Spülmaschine ein Teller zu Bruch gegangen? Kann ja mal passieren. Doch das würde ja bedeuten, dass mein Göttergatte tatsächlich das saubere Geschirr aus der Maschine holt und verräumt – eher unwahrscheinlich.
Ein Geistesblitz schießt mir durch den Kopf: ein weiterer Teller meiner DIY-Aktion ist soeben von der Wand geplumpst!!!

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Ich sause aus dem Bett, düse die Treppen runter ins Wohnzimmer und entdecke meinen Mann saugend und fluchend, sowie einen Haufen SCHERBEN auf dem Esstisch. Daneben liegen all die anderen Teller, die zwar noch ganz sind, aber aus reiner Vorsichtsmaßnahme, direkt mit von der Wand geholt wurden. Nr. 4 sitzt brav auf der Couch und kommentiert das Spektakel ;).
Der gründlichen Analyse zufolge, hat sich wieder ein Bildaufhänger gelöst, trotz meiner sensationellen Gaffertapelösung. Das ist wohl der Grund, warum meine Freundin NICHT zu den selbstklebenden Bildaufhängern geraten hatte, sondern zu den altmodischen, die man selbst anfeuchten muss und die dann 24 Stunden trocknen müssen, bevor man sie aufhängen darf….

Och Mensch, das ist jetzt aber SCHADE! Nun ja, jetzt hängt meine Wolke erst mal ganz nackig und leer da rum. Totale Entspannung für’s Auge sozusagen. Und genau solche Momenten scheinen ein Anstoß für neue Inspiration zu sein. Na und so ist dann diese Weihnachtsdekoration in unserem Wohnzimmer entstanden. Das hat zwei Vorteile: zum einen kann nun die nächsten Wochen nichts mehr runterfallen und es schläft sich deutlich entspannter und zum anderen, habe ich somit genügend Zeit, neue Teller zu sprühen und GESCHEITE Bildaufhänger zu besorgen. Toll.

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Und jetzt ratet mal, wer diese sensationelle Idee hatte? Ja genau, mein Mann… Ist doch kreativer als ich dachte 😉

Also meine Lieben, es geht doch nichts über Flexibilität.

DIY: Wandteller

Vor zwei Jahren, habe ich von einer ganz lieben Freundin zum Geburtstag, wunderschöne selbstgemachte Wandteller geschenkt bekommen und bin nach wie vor total begeistert davon, da diese einmalig sind und seitdem – Tag für Tag – mein Wohnzimmer verschönern.
Und nun hatte ich die super Idee, noch ein paar weitere Teller selbst zu gestalten, um mein „Farbkonzept“ im Esszimmer zu bereichern. Ich muss aber gleich dazu sagen, dass ich lääääängst nicht so gut bin im Sprühen, wie meine Freundin und latent unterschätzt habe, wie viel Zeit solch eine „kleine Verschönerung“ kostet… zumindest, wenn ständig jemand hinter einem her rennt und Millionen von Fragen beantwortet haben möchte. Aber gut, es hat auf jeden Fall riesig Spaß gemacht.

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Als erstes musste ich mir TELLER (mit und ohne Goldkante) zusammen suchen und so etwas findet man am Besten auf dem Flohmarkt oder in den „heiligen Hallen der Sozialen Dienste“, zu denen ich normalerweise nur Spenden bringe :), doch diesmal habe ich mich dort also mit kleinen Kuchen- und Esstellern eingedeckt. Wichtig ist, darauf zu achten, dass man nicht zu tiefe Teller nimmt, da es sonst sehr schwierig wird, die Folien sauber auf die Teller zu kleben.
Jetzt brauchte ich nur noch die Motivfolien und zwei Sprühdosen und dann konnte es schon losgehen. Die Folien habe ich mir mal schnell bei meiner besagten Freundin ausgeliehen und die Sprühdosen, habe ich mir in einem 1a Hip-Hop-Laden organisiert… Voilà. Weiterlesen

Nr. 4 zieht aus, Nr. 1 und 2 ziehen um und das Chaos zieht kurzfristig ein…

Vor ein paar Wochen hat es mich gepackt und ich habe beschlossen, dass Nr. 4 nun lange genug mit uns im Schlafzimmer übernachtet hat. Ich kann mich um ehrlich zu sein gar nicht erinnern, dass überhaupt eines meiner Mäuse sooooo lange mit mir das Bett „teilen“ durfte, doch bei meinem Hascherl war ich irgendwie großzügiger. Aber jetzt war er da, dieser innere Drang nach Veränderung und dies ist stets ein Zeichen für mich, dass ein weiterer Schritt in Richtung „Selbständigkeit der Jüngsten“ ansteht.

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Das Problem ist nur, dass mit dem Auszug von Nr. 4 aus dem Schlafzimmer, ein Einzug ins bestehende Kinderzimmer ansteht, in dem ja bisher Nr. 1 – 3 geschlafen haben. Das heißt wiederum, das Nr. 1 und 2 ein neues Zimmer bekommen, obwohl Weiterlesen

Pimp my Kühlschrank ;)

Also unser Kühlschrank & ich…
Kühlschrank

Ich persönlich finde ja, der Herr passt vom Design nicht mehr so ganz in unsere Küche, doch leider ist das Ding ja ein QUALITÄTSPRODUKT und geht so gar nicht kaputt 😦 . Das findet mein Mann natürlich super, ich hingegen nicht so, denn dadurch rückt mein Objekt der Begierde (ich liebäugele ja schon mit einem neuen Modell) in weite Ferne! Doof.
Also habe ich in den letzten Wochen immer wieder betont, dass der Kühlschrank mittlerweile viel zu klein ist für unsere große Familie; dass es doch klasse wäre, wenn wir dieses Modell in den Keller stellen würden und darin Vorräte und Getränke lagern würden; gerade im Sommer ist das doch ein super Sache – ein kühles Bier am Abend und so. Doch all meinen Bemühungen zum Trotz, verstehen sich mein Mann und der Herr Kühlschrank super. Da kann ich noch so dolle Reden schwingen! Noch doofer.

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Eine Alternative muss her! Masking Tape!!! Und ein paar schöne Dinge für oben drauf. Das hilft doch immer! Also ab in den Laden, verschiedene Varianten mitnehmen und AUSPROBIEREN. Und taaa daaa: Der Herr der Küche und ich sind doch tatsächlich wieder Freunde geworden. Es fühlt sich wirklich so an, als hätten wir ein neues Möbelstück in der Küche – und das für einen Bruchteil des Geldes, den das neue Modell gekostet hätte. Weiterlesen

DIY: Tannenbaum im Kinderraum

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Heute nur ganz kurz :), denn ich habe voller Schrecken festgestellt, dass ja schon in 14 Tagen Weihnachten ist! Und ich habe noch kein einziges Geschenkli organisiert. KATASTROPHE!

Dafür habe ich meinen geliebten Zuckerschneckchen einen Tannenbaum ins Zimmer gezaubert. Die Idee habe ich in der Zeitschrift ELTERN Family entdeckt und war gleich ganz begeistert. Es hat riesengroßen Spaß gemacht und die Mädels waren ganz aus dem Häuschen, als sie nachmittags nach Hause kamen. Und dann ist die Mami natürlich auch glücklich :).

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So, und jetzt schnappe ich mir die Wunschzettel und spiele ein bisschen Christkindel 🙂

Ich wünsche euch noch eine schöne Woche ihre Lieben, bis bald.

DIY: Fotobuch Urlaub

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Ahhhhhh! Ich habe es wirklich gemacht, ich bin ganz glücklich :o)
Diesen Sommer habe ich in einer Zeitschrift gelesen, wie schön es sein kann, ein Fotobuch vom Urlaub zu basteln. In der heutigen digitalen Zeit zwar eher uncool, aber ich habe schon öfter gedacht, dass es eigentlich schade ist, dass man gerade seine Urlaubsbilder lediglich von der Kamera auf den Rechner lädt und das war es dann erst mal (zumindest bei uns). Und für meine Mäuse ist es auch schade, dass sie die Bilder nur selten zu Gesicht bekommen. Dabei lieben meine Mädels Fotoalben, denn kaum fahren wir zur Oma, rennen sie als erstes auf das Regal mit all den schönen Fotobüchern und stöbern darin stundenlang und lachen sich schlapp über ihre Babybilder….
Und da ich ja so unglaublich viel Zeit übrig habe ;o), hatte ich mir für unseren diesjährigen Sommerurlaub fest vorgenommen ein Album anzulegen. Weiterlesen