Herbstmenü – (das Rezept zur Insta-Story)

Letztes Wochenende waren Freunde zu Besuch und ich hatte mal wieder richtig Lust zu kochen. Vor allem aber wollte ich endlich neue Rezepte ausprobieren, was zwar ein ganz schönes Risiko in sich birgt, wenn man Gäste hat 😉, aber glücklicherweise ist alles gut gegangen und wir hatten einen wunderschönen Abend mit leckerem Essen 😊. Die Idee zu diesem Herbst-Menü habe ich in der Zeitschrift LECKER (in der Oktober Ausgabe) gefunden, allerdings wird hier zur Hauptspeise eine Kalbsroulade serviert. Da ich allerdings kein Kalb esse, habe ich für den Hauptgang einen Rinderschmorbraten gewählt (auf lecker.de gefunden), der sich ganz wunderbar zwischen Vorspeise und Dessert eingefügt hat…

Und wie der ein oder andere vielleicht mitbekommen hat, kann man mich seit Neuestem beim Kochen auf (oder in?) den Insta-Stories begleiten 😃. Allerdings hatte ich keine Zeit für die Rezepte 🙆… doch hier kann man sie nun in aller Ruhe nachlesen.

Viel Spaß beim Ausprobieren – es lohnt sich 🙌.

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Vorspeise: 

Möhren-Süßkartoffel-Süppchen
mit glasierten Baconchips

Zutaten für 4-6 Personen:
2 Zwiebeln
500 g Möhren
250 g Süßkartoffeln
2 EL Butter
2 TL Gemüsebrühe (instant)
Salz, Pfeffer
60 g rotes Johannisbeergelee
6 Scheiben Bacon
2 EL Ahornsirup
150 g Crème fraiche
1/2 Bund Schnittlauch

  1. Zwiebeln, Möhren und Süßkartoffeln schälen. Möhren und Süßkartoffeln waschen, und alles in grobe Stücke schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen. Zwiebeln darin glasig dünsten, anschließend die Möhren und Süßkartoffeln kurz mitdünsten.  3/4 l Wasser zugießen und aufkochen lassen. Die Gemüsebrühe einrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen und zugedeckt 15-18 Minuten köcheln lassen.
  2. Inzwischen das Johannisbeergelee und den Essig in einem Topf sirupartig einkochen. den Bacon in einer heißen Pfanne ohne Fett knusprig anbraten. Dann mit Ahornsirup beträufeln und kurz in der heißen Pfanne glasieren. Auf Küchenpapier abtropfen lassen. Diesen Schritt habe ich vergessen, aber es hat trotzdem super geschmeckt).
  3. Das Gemüse in der Suppe pürieren (Zauberstab). Die Crème fraiche – bis auf 2 EL- einrühren. Anschließend die Suppe mit Pfeffer und Salz abschmecken.
  4. Schnittlauch waschen, trocken schütteln und in feine Röllchen schneiden, dann mit grobem Pfeffer mischen (das mit dem grobem Pfeffer habe ich weggelassen, da die Kinder diesen nicht so mögen). Die Suppe mit dem in Stücke gebrochenen Bacon, Balsamicosiurp, der restlichen Crème fraiche und dem Schnittlauch anrichten.

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Hauptgang:

Rinderbraten in
Rotwein geschmort

 

Zutaten für 4-6 Personen:
400 g Möhren
250 g Zwiebeln
2 Knoblauchzehen
1,5 kg Rinderschmorbraten (aus der Keule)
Salz
30g Butterschmalz
1-2 TL Tomatenmark
3/8 l Rotwein
4 Blätter Lorbeer
4 Stiele Petersilie
4 Stiele Thymian

  1. Möhren schälen, waschen und in dicke Scheiben schneiden. Zwiebeln und Knoblauch schälen. Zwiebeln in Spalten, Knoblauch in Scheiben schneiden. Fleisch waschen, trocken tupfen und mit Salz einreiben. Butterschmalz in einem Bräter erhitzen und das Fleisch von allen Seiten kräftig anbraten.
  2. Herausheben und das Gemüse und Knoblauch im heißen Bratfett anrösten. Tomatenmark unterrühren und mit Rotwein und 1/8 Liter Wasser ablöschen. Fleisch wieder in den Bräter geben. Lorbeer, Petersilie und Thymian waschen. die Hälfte beiseite legen. Restliche Kräuter zusammenbinden.
  3. Kräuter in den Bräter geben. Zugedeckt, im vo.rgeheizten Backofen (E-Herd: 200°C/ Gas: Stufe 3) ca. 2 Stunden schmoren. Eventuell 1/8 Liter Wasser nachgießen. (Ich habe alle zwanzig Minuten den Braten mit der Soße übergossen).
  4.  Von 2 Thymianstielen Blätter abzupfen. Fleisch und Gemüse aus dem Schmorfond heben und warm stellen. Soße aufkochen. Mehl mit 3-4 Esslöffel Wasser glatt rühren und in den Fond rühren. Kurz aufkochen lassen.
  5. Fleisch aufschneiden und mit Gemüse auf einer Platte anrichten. Mit Thymianblättchen bestreuen, mit restlichem Kräutersträußchen garnieren und die Sauce dazu reichen.
  6. Dazu haben wir Knödel und einen Ruccola Salat gegessen. Für die Knödel habe ich einen Fertigteig aus dem Kühlregal genommen und ich war überrascht, wie gut diese schmecken 😊

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Nachtisch: 

Nussparfait
mit Zwetschgenglück

Zutaten für 12 Scheiben:
2 Eier und 2 Eigelb (Gr. M)
80 g + 100 g brauner Zucker (ich nehme den Rohrohrzucker von Alnatura)
150 g Nusskernmischung (habe ich von Seeberber genommen)
400 g Schlagsahne
500 g Zwetschgen/ Pflaumen
5 EL Apfelsaft
Mark von 1/2 Vanilleschote (nehme ich immer die Oetker Vanillemarkpäckchen)
1-2 EL Speisestärke
100 g belgische Butterwaffeln (hatte ich gekauft und dann vergessen dazu zu servieren….)

  1. Eier, Eigelb und 80 g Zucker in einer Metallschüssel im heißen Wasserbad mit dem Schneebesen des Rührgeräts dickcremig aufschlagen. Creme unter gelegentlichem Rühren abkühlen lassen.
  2. Nüsse in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie duften. Abkühlen lassen und grob hacken. Die Sahne steif schlagen und mit Nüssen unter die Eicreme heben. Eine Kastenform (ca. 11x25cm) mit Wasser ausspülen und mit Frischhaltefolie auslegen. Parfaitmasse einfüllen und mit Folie bedecken und mindestens 8 Stunden tiefkühlen.
  3. Zwetschgen/ Pflaumen waschen, halbieren, entsteinen und in Stücke schneiden. 100 g Zucker in einem Topf karamellisieren und mit Apfelsaft ablöschen und rühren bis sich der Karamell vom Boden gelöst hat. Vanillemark einrühren und die Zwetschgenstücke darin 4-5 Minuten köcheln. Die Speisestärke mit wenig kaltem Wasser glatt rühren. Zwetschgen damit binden. Die Grütze abkühlen lassen.
  4. Das Parfait stürzen, Folie abziehen und in Scheiben schneiden. Mit Keksen (die habe ich doch tatsächlich vergessen zu servieren 🙈) und Zwetschgengrütze servieren.

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Et voilá… Zugegeben, ich stand schon ein bisschen in der Küche, aber die Suppe und das Nussparfait lassen einen Tag vorher zubereiten und der Schmorbraten ist ja die meiste Zeit im Backofen und möchte nur ab und an übergossen werden 😉. Und dank der guten Vorbereitung hatte ich viel gemeinsame Zeit mit meinen Freunden, was ich persönlich immer ganz schön finde.

Bon Appétit ihr Lieben 💕…

 

It’s Bööööörgertime… juchhu

Eigentlich wollte ich diesen Blogpost schon vor vier Wochen hochladen, als wir das erste Mal wieder Burger gemacht haben, doch dann musste plötzlich alles so schnell gehen und ich habe völlig vergessen Fotos zu machen und als wir dann endlich alle am Tisch saßen mit Ketchup- und Majoverschmierten Fingern, hatte ich irgendwie auch keine Muße mehr, noch mal die Kamera rauszuholen…

Also, noch mal Burger auf den Essensplan schreiben – sehr zur FREUDE aller Familienmitglieder – und diesmal die Kamera fest in der Hand behalten. Und tada….. endlich kann ich unser neuestes Highlight auf der RATHschen Speisekarte präsentieren: frisch, lecker und unglaublich beliebt bei den Minis im Haus.

Die Vor- und Zubereitung ist auch nicht schwierig, lediglich kurz vor Schluss, alles an den Tisch zu bekommen, damit man die Burger auch heiß genießen kann, ist etwas herausfordernd. Allerdings auch NUR, wenn man drei kleine Mäuse zwischen den Beinen hin und her hüpfen hat. Glücklicherweise ist Nr. 4 schon eine echte Hilfe – indem sie entweder gar nicht erst anwesend ist 😉 oder aber eben beim Tisch decken hilft, so wie sie es am Böööörgerdienstag getan hat.

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Na, dann wollen wir mal: Weiterlesen

Rindercurry in Kokossosse – ein bisschen abgewandelt

Dieses Gericht habe ich vor einiger Zeit mal ausprobiert und mich direkt darin verliebt! Denn es ist schnell vorzubereiten, einfach zu zubereiten und unglaublich lecker zu essen 😉 . Allerdings wird im Originalrezept mit einer roten Chilischote und roter Currypaste gearbeitet! Das geht natürlich gar nicht bei uns, denn da würden ja meine vier Mädels im Dreieck hüpfen und schlagartig den Tisch verlassen. Deshalb hat Muddi das Ganze etwas abgewandelt und ZACK haben wir ein neues Gericht in unserem ALLTAGSREZEPTEVORSCHLAGSPROGRAMM. Und wie üblich in unserem Hause, ist für jeden was dabei: die eine nimmt „Reis mit Soße“, der nächste „Reis mit Fleisch und Soße“, wieder jemand möchte lieber nur „Reis mit Bohnen und nur ganz wenig Soße“ und Muddi und Vati essen glücklicherweise „Reis mit ALLES“.

Und so wird’s gemacht:

Zutaten für 4 Personen:

450 g grüne Bohnen (ich nehme die Prinzessinenbohnen – ist ja klar 😉 ) – oder TK Bohnen
1 mittelgroße Zwiebel
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer,
1 Stück Ingwer ((ca. 20 g)
600 g Rinderhuftsteak (am Stück) –> ich nehme aber nur 400 g
1 EL Öl
2 TL gelbe Currypaste (im Originalrezept: 1 TL rote Currypaste)
ein paar Chiliflocken (im Originalrezept: 1 rote Chilischote dazu)
1 Dose ungesüßte Kokosmilch
4 Stiele Basilikum (hier nehme ich das TK-Basilikum, das essen sogar meine Kleinen mit)

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Krautwickel à la Mami

Meine Mami war zu Besuch und hat uns eine RIESENGROSSE Freude gemacht: selbst gemachte Krautwickel. Also eigentlich nur für ihren Schwiegersohn – gemein oder? – da er diese soooo gerne isst und ich noch nie dazu gekommen bin, ihm diese auch mal zu kochen. Aber dieses Gericht ist auch wirklich zeitintensiv und zählt zu den Aufwendigeren und in Anbetracht unserer Mannschaftsaufstellung zu Hause, habe ich bisher nicht die Zeit gefunden und deshalb einfach so getan, als wüsste ich nicht so richtig, wie es geht 😉 .

Nun ja, das kann ich nun nicht mehr sagen, denn meine Mami war so lieb und hat mir SCHRITT für SCHRITT gezeigt, wie Krautwickel zubereitet werden… Und zwar MIT meinen Mäusen im Hintergrund! Unsere Omi zählt glücklicherweise zu den top-fitten Oma-Modellen 🙂 . Und das weiß ich wirklich sehr zu schätzen. Denn ganz ehrlich, es gibt Tage und Stunden, da wäre ich ohne die aufbauenden Worte und die viele liebevolle Unterstützung meiner Mami, ganz schön aufgeschmissen gewesen. Diese grenzenlose Geduld und Liebe ihren Enkeln gegenüber, ist das größte Geschenk, das sie mir je machen konnte.
Danke, danke, danke…

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Meine Mami und ich

Aber wieder zurück zu meinen Krautwickeln… Jetzt gibt es wirklich keine Ausrede mehr für mich, dieses wunderbare Gericht in unser Kochprogramm aufzunehmen. Weiterlesen

Bouchées à la reine – Pastetchen für die Königin

So meine Lieben, ich hänge zwar noch mitten in unserem internen Umzugsprojekt fest, Nr. 2 ist krank (Timing ist einfach alles) und Nr. 1 schreibt ihren ersten Grammatiktest. Es ist also nicht all zu viel los, bei uns 😉 .
Doch bevor es nun rasant Richtung Frühling  geht, möchte ich heute, noch ganz kurz, ein Highlight unserer Familienküche vorstellen. Meine Oma, hat uns dieses Essen zu besonderen Gelegenheiten serviert, gerne auch mal zu Weihnachten, deshalb gehört es für mich irgendwie auch in den Winter; zumindest ist es in dieser Jahreszeit fest bei uns verankert. Ich liebe dieses Gericht auch, denn man kann es so herrlich vorbereiten, wenn Freunde oder Gäste kommen und selbst meine vier Prinzessinnen, freuen sich, wenn ihre Königin 😉  sich die Zeit nimmt, um es zu kochen.

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Und nachdem mein Bruderherz ja so schön bemerkt hat, dass ich hier das ein oder andere Familienrezept verrate 😉 , dachte ich, dass ist eine 1a Gelegenheit, um ihm die Liebe zum Kochen, ein bisschen näher zu bringen… Weiterlesen

Wenn’s mal wieder schnell gehen muss: Lachsröllchen auf Ruccolasalat

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Wenn man – wie ich – mit nicht ganz so viel Zeit gesegnet ist, weil man von kleineren und größeren Katastrophen verfolgt wird, dann ist diese Leckerei eine tolle Sache, denn sie sieht nach was aus, schmeckt wirklich gut und ist ruck zuck vorbereitet.

Man nehme:
Tortilla Wraps (ein Wrap ergibt ca. 4 Röllchen)
Frischkäse
Räucherlachs
Ruccola Salat

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Der Tortilla Wrap wird mit Frischkäse bestrichen (ich nehme gerne etwas mehr für den Geschmack), anschließend werden ein paar Ruccola-Salat Blätter darauf gelegt, gefolgt vom Räucherlachs. Dann alles schön eng zusammen rollen und in dickere Scheiben schneiden und tada: Fääärtig 🙂 .

Diese Vorspeise kam bei uns so gut an, dass ich meinen Kleinen nun ab und zu Lachsröllchen mit in die Schule oder den Kindergarten gebe. Ein echtes Highlight… meinten zumindest meine Kritiker.

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Lasst es euch schmecken, meine Lieben 🙂

Kartoffelgratin…

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Heute gibt es mal ein Kartoffelgratin mit Salat. Oft wird das Gratin ja nur als Beilage verwendet, doch bei uns kommt es gerne auch als Hauptspeise auf den Teller. Leider zählt es nicht gerade zu den „schnellen“ Gerichten, dafür schmeckt es immer wieder läääääcker :), so zumindest Nr. 2, denn die ist ein absoluter Kartoffelfan und könnte sich ausschließlich davon ernähren.

Zutaten:

1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend
400 ml Sahne (so, dass die Kartoffeln leicht bedeckt sind)
250 Gramm Gratinkäse
Salz und Pfeffer

Als erstes dürfen die lieben Kartoffeln geschält werden, um sie dann in dünne Scheiben zu schneiden (kann natürlich auch ein Küchenmaschinchen übernehmen). Die Kartoffelscheiben werden in eine Auflaufform gegeben (meine Mami buttert diese vorher noch ein, ich gestalte es etwas kürzer :)) und dann mit Salz und Pfeffer gewürzt, anschließend gieße ich die Sahne darüber und vermische alles gut innerhalb der Auflaufform (so dass sich auch das Salz und der Pfeffer verteilt). Dann noch schnell den Gratinkäse darüber streuen und ab in den vorgeheizten Backofen bei 200 Grad (Umluft). Und ab dann dauert es gute 35 – 40 Minuten bis das leckere Gratin fertig ist. Na und in dieser Zeit, kann ich dann gemütlich einen bunt gemischten Salat vorbereiten, vorausgesetzt natürlich, dass meine Mitbewohnerinnen das auch so sehen und nicht genau in diesen Minuten das Wohnzimmer auseinander nehmen…

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Also dann, hoffen wir das Beste und Guten Appetit meine Lieben 🙂