Herbstmenü – (das Rezept zur Insta-Story)

Letztes Wochenende waren Freunde zu Besuch und ich hatte mal wieder richtig Lust zu kochen. Vor allem aber wollte ich endlich neue Rezepte ausprobieren, was zwar ein ganz schönes Risiko in sich birgt, wenn man Gäste hat 😉, aber glücklicherweise ist alles gut gegangen und wir hatten einen wunderschönen Abend mit leckerem Essen 😊. Die Idee zu diesem Herbst-Menü habe ich in der Zeitschrift LECKER (in der Oktober Ausgabe) gefunden, allerdings wird hier zur Hauptspeise eine Kalbsroulade serviert. Da ich allerdings kein Kalb esse, habe ich für den Hauptgang einen Rinderschmorbraten gewählt (auf lecker.de gefunden), der sich ganz wunderbar zwischen Vorspeise und Dessert eingefügt hat…

Weiterlesen

Eine kleine Liebeserklärung an meine Kinder…

Im letzten Jahr ist viel passiert und mein Leben wurde einmal durchgerüttelt und wieder fallengelassen. Und wie so oft im Leben, sind dies die Momente, in denen viele Fragen aufkommen… offene Fragen, unbequeme, geschlossene, positive, rhetorische, sinnlose, jedoch auch sinnvolle Fragen – auf jeden Fall aber auch einige, die den Sinn des Lebens hinterfragen.

Und nachdem ich seit ein paar Wochen endlich wieder ein bisschen Licht am Ende des Tunnels sehe und sogar wieder lachen kann (ohne mich dabei komisch zu fühlen), habe ich für mich festgestellt, dass mein Sinn des Lebens mit Sicherheit

meine vier wundervollen Mädchen sind 💕.

Vier kleine Wunder, die die Welt,
– wie ich sie kenne – Weiterlesen

Umschulung die Erste und Einschulung die Dritte…

Huhu meine Lieben,

das Thema „Schule“ hat mich wieder voll im Griff und ich bin froh, dass ich vor lauter Materiallisten, Elternabenden und Einschulungsevents endlich wieder Land in Sicht sehe. Die Zeit des Ausschlafens und „in den Tag hineinlebens“ ist hiermit zwar endgültig beendet (das ist schade), aber dafür gehören die Vormittage wieder ein bisschen mehr mir (und das ist schön 😉).

IMG_9344

Dieses Jahr hatten wir einen großen Umbruch im Thema Schule, denn meine Mausi Nr. 1 ist auf die weiterführende Schule gekommen und hier kenne ich mich ja mal noch so gar nicht aus. Im Umfeld Grundschule fühle ich mich schon recht erfahren und weiß ungefähr was auf mich zukommt, aber auf der weiterführenden Schule??? Meine „Kleine“ soll jetzt mit den 16-jährigen auf dem Pausenhof „abhängen“? Mit geschminkten Mädels und supercoolen Jungs??? Und geraucht wird da auch schon? Urrrrg…

Weiterlesen

„Born to be wild“ – seine verletzliche Seite kannten nur wenige…

Voller Energie, sprühender Kreativität und Liebe. So kannten die meisten von euch meinen Bruder – den Fotografen Oliver Rath.  Ihm gelang es wie keinem anderem, Prominente wie auch Unbekannte in intimen und verletzlichen bis hin zu provokanten und offensiven Situationen darzustellen.

„Oliver Rath war ein Meister der großen Illusion, die das soziale Leben im Zeitalter des narzisstischen Individualismus braucht, denn Authentizität wird immer als Inszenierung, als bildliche Repräsentation gesetzt. Dabei verdichtete er eine Vielzahl von Informationen und visuellen Einflüssen zu einer zentralen Aussage.“
Stefan Strumbel, Künstler

„Wer ihn bei der Arbeit erlebte, dem offenbarte sich sein Charakter. Er liebte Menschen und war mit einer so immensen Leidenschaft dabei, dass man sich an einen gigantischen Fluss erinnert fühlt, der einen einfach mitreißt. Er ließ einen im wahrsten Sinne sein. Mit seiner Kamera, die wie verschmolzen mit seinem Wesen zu sein schien, saugte er das Authentische aus seinem Gegenüber förmlich heraus, selbst oder gerade wenn seine Vorstellung eines Fotos absolut klar war. Eben weil es er mit Liebe tat.“
Sven Martinek, Schauspieler

Ein Jahr ist es nun her, dass Oli von uns gegangen ist und es vergeht kein Tag, an dem wir ihn nicht sehr vermissen. Jeder von uns erhielt diese Nachricht ganz unvermittelt, war geschockt, konnte nicht glauben, was er da gehört hatte, zweifelte am Wahrheitsgehalt dieser Meldung und wurde doch von der Endgültigkeit überrannt.

Die Schwere, die sich damals auf mich und mein Leben gelegt hat, spüre ich bis heute und nach wie vor wache ich morgens mit dem Gedanken auf, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch leider ist dem nicht so…

Oli war ein Mensch mit großen Visionen, noch größerem Herzen und voller verrückter Ideen. Jeder von uns hat seine eigene Geschichte mit ihm, der eine hat mehr zu erzählen, der andere vielleicht weniger, aber mit Sicherheit haben wir alle stets ein Lächeln im Gesicht, wenn wir an all diese Geschichten denken 😊.

Weiterlesen

Und auf einmal bin ich Einzelkind…

Meine Lieben,

nun ist bald ein Jahr vergangen und nach wie vor vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit dem Gedanken aufwache, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch je mehr Zeit ins Land geht, desto klarer wird mir in dieser Millisekunde, dass es sich um meine Realität handelt.

Mein Bruder ist ins Zimmer nebenan gegangen.

Und ich bin auf einmal ein Einzelkind.

Nach achtunddreißig gemeinsamen Jahren, werde ich den Rest meines Lebens ohne ihn gehen müssen. Werde die gemeinsamen familiären Herausforderungen, die auf mich zukommen,  nicht mehr mit ihm teilen können. Werde ihn nicht mehr anrufen können, um seine Stimme zu hören, eine Stimme, die mir vertraut ist, seitdem ich zwei Jahre alt bin.

Wenn man einen Bruder oder eine Schwester verliert, dann fühlt es sich an, als ob man einen Teil seiner Kindheit und Jugend aus seinem Leben herausgeschnitten bekommt. Für mich zumindest. Denn es gab so viele gemeinsame Erlebnisse, Geheimnisse, Streitigkeiten und Glücksmomente  - die Kindheit eben – die ich nun plötzlich alleine in mir trage, obwohl wir sie doch gemeinsam durchlebt haben.

Weiterlesen

Bis hierher… und nicht weiter!


Zu Beginn meiner „Mami-Karriere“ hatte ich einen glasklaren Fahrplan von Grenzen,  Ritualen und Konsequenzen im Kopf und war fest davon überzeugt, dass ich mit dieser Strategie eine tolle Basis für unser Zusammenleben schaffen würde. Und wie viele frischgebackenen Mamis und Papis fing ich natürlich auch an, mich mit Ratgebern und Zeitschriften einzudecken, um meine Perspektive im Thema Erziehung zu erweitern. Doch je mehr ich las, desto unsicherer wurde ich mit meinem Fahrplan, mal ganz davon abgesehen, dass ich wirklich lange gebraucht habe, bis ich verstanden hatte, wieviele unterschiedliche Erziehungsmöglichkeiten es gibt und welche davon überhaupt zu mir/ uns passen.

Vielleicht mal ein kleines Beispiel  😉: für mich ist das Thema „Höflichkeit“ recht wichtig und dementsprechend lege ich ziemlich großen Wert darauf, dass meine Kinder immer grüßen und auch die Wörter „bitte“ und „danke“ verwenden, wenn sie etwas haben möchten oder geschenkt bekommen. Über dieses Thema habe ich eigentlich nie wirklich nachgedacht, denn es war ganz selbstverständlich für mich – BIS, ja bis ich dann in diversen Fachlektüren nachlas, dass man seine Kinder nicht dazu zwingen sollte „Hallo“ oder „Tschüss“ zu sagen. Denn dieses Verhalten sollte aus dem Kind selbst heraus kommen und nicht unter Zwang eingefordert werden. „Oh je“ dachte ich, was habe ich meinen Kindern nur angetan? Auf die Idee, dass meine Kinder dies als Zwang empfinden würden, war ich noch gar nicht gekommen 🙆🏻, aber ja, es leuchtete mir durchaus ein, dass ich diese Perspektive völlig außer Acht gelassen hatte.
Solche Beispiele gab es mehrere und so wuchsen schleichend die Zweifel – an mir und an meinem Fahrplan von Erziehung. Irgendwann hatte ich dann so ein Gewusel an Tipps in meinem Kopf, dass ich gar nicht mehr authentisch reagierte 🙈, sondern mich erst mal fragte, welche Auswirkung meine Reaktionen auf meine Kinder haben könnte??? Das ist natürlich gar nicht zielführend und wenn man schnell handeln muss, eine ganze unbrauchbare Ausgangslage 😆.

Dementsprechend lange habe ich dann auch gebraucht, um wieder zu meinem intuitiven Fahrplan zurück zu finden. Weiterlesen

Jaaaaa, ich will! Aber er nicht! Na toll!!!

Wenn mir vor zwanzig Jahren jemand gesagt hätte, dass ich mal mit einem DJ vier Kinder haben würde, dann hätte ich ihm wahrscheinlich an die Stirn gefasst, um zu prüfen, ob er einen Fieberschub hat 😂… und wenn derjenige mir dann noch eröffnet hätte, dass wir nicht heiraten würden, dann wäre ich mir ganz sicher gewesen, dass er bereits halluziniert… Denn

ICH wollte schon IMMER heiraten.
Immer! Immer! Immer!

Bereits mit 10 Jahren hatte ich eine Vorstellung von meinem großen Tag und auch eine Ahnung wie mein Prinzessinnenkleid 👰🏻 aussehen würde. Mit 14 wußte ich dann, dass ich eines Tages in Luzern oben in der Kathedrale 💒  heiraten würde – mit Kutsche, Pferden 🐎, Luftballons 🎈 und allem drum und dran … ja sehr kitschig, ich weiß, aber eben auch wunderschön 🤗 und romantisch und genau mein Ding – damals.

Nun denn, der ein oder andere weiß ja, dass nichts dergleichen eingetroffen ist – weder das Kleid, noch die Kathedrale, geschweige denn die Kutsche mit den Pferden davor 😏.

Dafür aber habe ich DIE LIEBE MEINES LEBENS  💞 gefunden.

IMG_3470

 

Einen ganz wunderbaren und außergewöhnlichen Menschen, dem ich so viel verdanke, mit dem ich so gerne meine Zeit verbringe und der mich manchmal besser kennt, als ich mich selbst. Der in meinen dunkelsten Stunden des Lebens ganz fest bei mir stand, der mir sooooo viele wunderschöne Komplimente macht und der mit mir gemeinsam das Abenteuer einer Großfamilie eingegangen ist 🙌🏻.  Dem es das Wichtigste ist, seine Familie glücklich zu sehen, der unseren Kindern ein ganz liebevoller und starker Papa ist und der ihnen die Welt erklärt, wie er sie selbst vielleicht gerne erklärt bekommen hätte. Ein Mensch, der die Ruhe bewahrt, wenn ich schon kein Land in Sicht mehr sehe, mit dem ich ganz viel lachen kann und der mir das Gefühl gibt ein ganz besonderer Mensch zu sein 💞.

Aber von vorne 😉: vor nunmehr über 17 Jahren haben wir uns kennengelernt und für mich war glasklar, dass diese Begegnung zwar ein ganz nettes Abenteuer sein kann – mehr aber auch nicht!

Ein DJ und Musikproduzent – HALLO???

Weiterlesen