Wiedereinstieg, die Vierte…

 

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Ahhhhh, ich kann es selbst kaum glauben, doch seit vier Wochen arbeite ich wieder 😉 , also so wie früher

mit Kollegen

         Kaffeepause

                                                              SITZEND

                           klarer Aufgabenstellung

                                                                                   Teammeetings

 

                                                            und Berufsverkehr.

 

Herrlich sage ich euch.
Aber ich gebe zu, ich war ganz schön aufgeregt. Mir sind tausend Dinge durch den Kopf geschwirrt und ich habe vorab eine „to do Liste“ geschrieben, die seines gleichen sucht. Irgendwie wollte ich so viele Projekte wie möglich noch vor dem Wiedereinstieg abarbeiten, als ob ich zu 100 % wieder anfangen würde und kaum noch einen Tag zu Hause wäre. So flitze ich also durch den Garten und mähe den Rasen, schneide die Büsche zurück, räume das Kindergartenhäuschen auf, ORGANISIERE die Garage neu, damit Roller, Fahrräder & Co wieder an Ort und Stelle stehen, erledige einen riesigen Wocheneinkauf, damit genügend Vorrat im Haus ist, kaufe Kleber, Stifte und Büromaterial, damit die Kinder auch gut für die kommenden Schultage gerüstet sind und sause durch den Keller, den ich schon lange mal wieder aufräumen wollte. Auch WÄSCHE und  Putzerietis kommen nicht zu kurz und so bin ich von morgens bis abends äußerst aktiv. Woher all diese Energie kommt, bleibt mir selbst schleierhaftWeiterlesen

Mein Mami-Berufs-Familienleben (Kind, Beruf, Karriere, Politik und Staat)

Zur Zeit begegne ich häufig Artikeln und Diskussionen, die sich mit dem Thema Kind und Beruf, beziehungsweise Kind und Karriere beschäftigen und ich bin immer wieder überrascht, wie NEGATIV mittlerweile das Bild über eine Mutter ist, die sich entschieden hat, ein paar Jahre zu Hause zu bleiben. Die meisten Gedanken und Aussagen sind sehr strikt formuliert, so dass ich den Eindruck gewinne, wenn man sich FÜR Kinder entscheidet, dann hat man sich zeitgleich GEGEN einen Beruf entschieden. Ist das wirklich so? Ist die einzige Alternative zum traditionellen Familien-Modell (Mann arbeitet – Frau zu Hause), dass ich spätestens nach einem Jahr wieder mit möglichst hoher Prozentzahl, in meinen alten Beruf einsteige? Und muss ich darauf bestehen, dass mein Mann mindestens die Hälfte der Kinderbetreuung übernimmt, damit wir eine GLEICHBERECHTIGUNG in der Partnerschaft erzielt haben?

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