Wie ich so blogge….

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Huhu, da bin ich mal wieder 😉… Ich habe gerade voller Entsetzen festgestellt, dass ich ja schon über einen Monat nichts mehr geschrieben habe. Ach her je! Und es fehlt mir doch so. Doch irgendwie haben es meine familiären Umstände nicht wirklich hergegeben, mich an meinen Laptop zu setzen und ein paar Stunden im Gedankenstrudel meines Kopfes zu verschwinden. Denn ich hatte das Gefühl, dass meine Mädels mich voll und ganz brauchen, an allen Ecken und Enden sozusagen. Nichts desto trotz, habe ich es immer wieder versucht, mich in einer ruhigen Minute an meinen Laptop zu setzen und mit verschiedenen Texten begonnen. Doch entweder wollten die WÖRTER nicht so richtig wie ich wollte (und ich habe alles wieder gelöscht) Weiterlesen

Maaaaaaaami, was hast du getan???

Ich bin genervt! Super genervt! Von dieser STÄNDIGEN Fragerei nach Süßigkeiten. Ich kann es nicht mehr hören. Dank Halloween ist unsere ohnehin schon randvolle Dose noch opulenter bestückt und es vergeht praktisch keine Stunde, in der ich nicht gefragt werde: „kann ich was Süßes?“. Selbst Nr. 4, die gerade erst sprechen lernt, läuft zielstrebig Richtung Regal (in der die Dose steht) und fragt mich mit astreiner Aussprache:  ICH Süßes?

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Also eigentlich ist es bei uns zu Hause ja so, dass wir im Anschluss an das Mittagessen, einen Nachtisch essen oder sich jeder etwas aus der berühmt-berüchtigten Süßigkeiten-Dose aussuchen darf. Das hat bisher ganz gut geklappt, doch seit ein paar Wochen versuchen Nr. 2 und 3 massiv an dieser Regelung zu rütteln und haben bisher jeden schwachen Moment meinerseits ausgenutzt. Ich meine, klar, man kann es ja mal probieren, aber es ist doch unglaublich anstrengend für mich, diese Frage ständig zu verneinen und mir dann das anschließende Gequengel und Geknatsche anzuhören. Uff.

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So auch am letzten Dienstag. Weiterlesen

Mami rennt!

Freitag: der Tag startet schon suboptimal! Eigentlich hatte ich einen Plan für den Vormittag (und Vormittage sind mir ja heilig!) und ich versuche mit aller Macht daran festzuhalten. Nachdem ich Nr. 2 und 3 in Schule und Kindergarten gebracht habe, fällt Nr. 1 ein (die heute zwei Stunden später Schule hat), dass sie ja noch Hausaufgaben erledigen muss. Häääää? „Was genau hat dich daran gehindert, diese gestern Nachmittag zu erledigen“??? Das weiß sie natürlich auch nicht so genau. Aber gut, sie hat ja noch zwei Stunden Zeit, das sollte ja wohl machbar sein… Eigentlich wollte ich mit Nr.4 schon zum Sport los düsen, aber dann fahre ich eben ein bisschen später. Passt mir ja ohnehin nicht, dass die Schule heute zwei Stunden später anfängt.
Die Hausaufgaben erweisen sich natürlich als äußerst kompliziert und anstatt, in der ohnehin schon knappen Zeit, ein bisschen den Haushalt erledigen zu können, sitze ich nun am Küchentisch und suche gemeinsam mit meiner Tochter, im Wörterbuch die Nomen und Adjektive. Ha ja, das wollte ich ja längst mal wieder auffrischen :). Weiterlesen

Häppy Börthday RATHATOUILLE

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Und ZACK… ist ein Jahr vorbei! Das ging soooo schnell und ich staune selbst, dass ich nun schon 24 Monate meine Seite mit Geschichten und Rezepten fülle. Um ehrlich zu sein, hätte ich mir das selbst nicht zugetraut, doch dank der vielen lieben Worte  und eurer stetigen Unterstützung, habe ich eine Menge Spaß daran gefunden. Wenn es nach mir ginge, würde ich täglich an meinem Rechner sitzen und die vielen kleinen Alltagserlebnisse mit euch teilen, doch meine lieben Töchter sehen das häufig anders und durchkreuzen meine Pläne 😉 . So gesehen, freue ich mich riesig, dass ich immer noch dabei bin und den ein oder anderen Leser mit meinem Kopfkino erheitern kann.

Na und da es zum Geburtstag, ja auch meistens Geschenke gibt, werde ich Rathatouille mit einer neuen Kategorie bereichern: RATHgeber. Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, ob ich tatsächlich meine Erfahrungen und Tipps hier niederschreiben soll, denn es gibt sooooo viel Literatur und gute Blogs zu diesen Themen, dass ich bisher dachte, dass es eigentlich überflüssig ist, auch noch meinen Senf dazu zu geben… Doch andererseits macht es mir unglaublich große Freude, meine Erfahrungen zu teilen und nach nunmehr vier Schwangerschaften, acht Jahren Familienleben (von Einkindfamilie bis Großfamilie), nach vier Elternzeiten und dreimaligem Wiedereinstieg in die Berufswelt und allem was dazu gehört… meine ich, eine gewisse Grundausbildung in diesem Bereich absolviert zu haben, so dass ich mich vorsichtig herantasten werde, hier Fuss zu fassen. Hui, da bin ich selbst ganz aufgeregt (und somit kommt mal wieder „Schwung in die Kischte“ 😉 ).

Also meine Lieben, vielen vielen Dank für ein gemeinsames Jahr mit mir und noch mehr Dank für eure wundervolle Unterstützung. Ihr seid TOLL…

Darauf trinken wir jetzt einen 😉

Was für ein Jahr! :)

Blog Jahrerückblick

Aus der Süddeutschen Zeitung

2014 war toll! Ein aufregendes, imposantes, emotionales, ereignisreiches, lustiges und wunderbares Jahr.

Schon allein der Start stellte alles auf den Kopf, denn direkt im Januar kam Mausi Nr. 4 auf die Welt und hat unsere Familie verzaubert.  Wir sind jetzt eine echte GROSSFAMILIE! Wow, ich kann es manchmal selbst noch nicht glauben…
Bis heute bekomme ich eine Gänsehaut, wenn ich daran denke, wie liebevoll die drei „großen“ Mädels unserem Neuankömmling, den Start ins Leben gestaltet haben und mit wie viel Hingabe sie ihre jüngste Schwester in unserer Familienleben einführten. All meine Befürchtungen und Ängste über Chaos, Streit und Schreiereien haben sich irgendwie in Luft aufgelöst und ich war eher damit beschäftigt darauf zu achten, dass die Kleine auch mal zur Ruhe kommt und sich erholen kann. Natürlich gab es auch Minuten und Stunden, in denen irgendwie alles drunter und drüber ging. Wenn beispielsweise die eine auf der Toilette sitzt und abgewischt werden will, während die andere Durst hat und die Kleinste nicht in den Schlaf findet… Oder ich versuche etwas zu kochen während der Rest der Mannschaft sich darüber streitet, wer jetzt im Rollenspiel der Vater und wer der Hund ist. Also doch laut und chaotisch :), aber eben überschaubar. Und dank der großzügigen Hilfe und Unterstützung von Familie und Freunden, lief der Start wesentlich reibungsloser als gedacht.

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Ich im Frühling

Und dann kam der Frühling und wir konnten uns ein Leben zu fünft gar nicht mehr vorstellen. Jeden Morgen ist die Jüngste mit Küsschen begrüßt worden und wurde gefragt, wie sie denn geschlafen hat. So süß. Zugegeben, je nachdem wie ich gelaunt war, wussten ohnehin alle , ob Nr. 4 gut oder eben nicht so gut geschlafen hatte :). Weiterlesen