Willkommen in 2019

Meine Lieben, 💕

seit Monaten nehme ich mir vor, mich endlich wieder hinzusetzen und ein bisschen zu schreiben, für mich, für meinen Blog, für wen auch immer. 😉 Aber irgendwie kommt ständig was dazwischen, beziehungsweise wollen die Worte nicht so leicht und locker aus meinen Händen, wie ich mir das vorstelle. 🙈 Dann fällt mir wieder kein Thema ein oder aber ich denke, dass über bestimmte Dinge ja sowieso schon so viel geschrieben wurde und ich nicht auch noch meinen Senf dazu geben muss. Andererseits hatte und habe ich immer viel Spaß beim Schreiben, so dass ich mir für 2019 vorgenommen habe es „einfach zu machen“, ohne großartig darüber nachzudenken. Das klingt zwar leichter als es sich umsetzen lässt 🙄, aber es nicht probiert zu haben, fühlt sich irgendwie auch nicht gut an.

Nun, wo fange ich an?
Wir hatten einen wirklich schönen und total gemütlichen Start ins Jahr 2019. Zum ersten Mal seit langem, konnte ich all die Freude und den Glanz in den Augen meiner Kinder wieder spüren. Überhaupt, scheint sich mein Gefühlsleben wieder zu bewegen und die Panzerdecke, in die ich meine Emotionen eingewickelt hatte, um den Alltag mit meinen Kindern durchhalten zu können, scheint sich Stück für Stück aufzulösen. Ganz langsam zwar, aber immerhin. 😌 Endlich. Wie ich dies bemerkt habe, kann ich gar nicht genau in Worte fassen, aber es fühlt sich so an als würde ich nach zweieinhalb Jahren mein „Leben wieder spüren“, als würde ich nicht einfach lachen, weil alle es machen, sondern weil ich es wirklich lustig finde. Seit jenem Schicksalsschlag, hatte ich oft das Gefühl, einen Teil meines emotionalen Lebens abschotten zu müssen, bzw. es ein Stück weit zu unterdrücken, damit ich all den Anforderungen des Alltags überhaupt gewachsen bin und nicht immer wieder das Gefühl habe, an kleinsten Aufgaben zu scheitern. Aus psychologischer Sicht ist dies vielleicht fragwürdig, denn hier heißt es ja oft, man soll all diesen Gefühlen freien Lauf lassen und sie „ausleben“. Aber als Mutter von damals relativ jungen Kindern, fand ich dies keine gute Option für unser Familienleben. Es hat meine Kinder doch schwer verunsichert, sich nicht auf mich verlassen zu können. Und auch wenn sie sich tapfer durch die ersten Wochen geschlagen haben, so habe ich doch auch gesehen, dass es diese vier Mäuse viel Kraft gekostet hat, für mich da zu sein und sie das Gefühl hatten auf mich aufpassen zu müssen.
Und aus diesen Gründen habe ich mich sozusagen FÜR meine Kinder und damit ein Stückweit gegen meine Trauer (-arbeit) entschieden. Ob das richtig oder falsch war, weiß ich nicht und möchte ich auch gar nicht bewerten. Denn diese Entscheidung muss jeder für sich selbst treffen, schließlich ticken wir ja jeder anders. Für mich aber hat es sich so besser angefühlt, auch wenn es hin und wieder wirklich anstrengend war.

Doch nun, zweieinhalb Jahre später, ist mir aufgefallen, dass meine Kinder sich ein großes Stück weiterentwickelt haben, wieder sicheren Boden unter ihren Füßen spüren und jede für sich so ihrer Wege geht. Und auch wenn ich mit Sicherheit immer mal wieder zu schnell an die Decke gegangen bin oder hier und da zu laut oder ungerecht war – ich war DA. Und dies wiederum öffnet mir jetzt einen kleinen Freiraum (klitzekleinen Freiraum trifft’s wohl eher 😉), mich wieder mir zu widmen und meinen Themen, Träumen und Wünschen freieren Lauf zu lassen. Ein Teil in mir fühlt sich anders an, ein bisschen leichter. Ich habe wieder Lust Freunde einzuladen und zu feiern und fühle mich nicht mehr komisch, wenn ich fröhlich bin, rumalbere und lache. Ich meine, nach außen hin, mache ich dies schon seit längerer Zeit wieder und bin sehr dankbar für all die schönen Erlebnisse seitdem. Aber irgendwie haben es nur einige dieser Momente bis zu mir nach tief drinnen geschafft, bzw. ich habe es einfach nicht zugelassen, dass ich diese Momente voll und ganz spüren konnte, wahrscheinlich aus Angst von meinen Gefühlen überrollt zu werden. Das trifft es wohl eher.
Nach wie vor, gibt es eine Menge Achterbahnfahrten in mir, aber die Art der Fahrten, scheint sich zu verändern.

Denn dieses Jahr an Silvester, als ich mit meinen Mädels vor dem Haus stand und am Himmel ein wunderschönes Feuerwerk beobachtet habe, da war ich zum ersten Mal seit langem ein ganz kleines bisschen stolz auf mich, dass ich es geschafft habe, für diese wunderbaren Menschen 💗 um mich herum, durchgehalten zu haben. Jeden Morgen aufgestanden zu sein. (Auch wenn es Tage gab, an denen ich mich wirklich gerne unter der Decke vergraben hätte.) Stolz ist vielleicht das falsche Wort, aber ich war einfach glücklich mit mir in diesem Moment.

Jetzt aber genug der Gefühlsduselei 😉 und auf in ein NEUES Jahr. 🎉 Ob 2019 so viel Neues bringt, weiß ich jetzt zwar auch nicht 😅, aber ich freu mich einfach drauf. 🍀

Ich wünsche euch und euren Lieben einen schönen Start in eine neue Woche. Fühlt euch fest umarmt und bis ganz bald. 😘



Schlaf Kindlein schlaf…

Wenn ich gewußt hätte, mit wie wenig Schlaf ich eines Tages auskommen würde, dann hätte ich wahrscheinlich die gesamte Zeit vor der Geburt meines ersten Mäuseleins im Bett verbracht 😃. Aber zum Glück weiß man all diese Dinge nicht, denn ansonsten wäre das Abenteuer „Kind“ auch längst nicht so lustig und spannend…. Zwar kann man anhand der Erzählungen von Freunden ungefähr erahnen, was da so auf einen zukommt, doch die Realität fühlt sich dann doch etwas anders an. Aber es soll ja auch tatsächlich Kinder geben, die bereits nach wenigen Monaten sechs Stunden und mehr DURCHSCHLAFEN 😳…

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Nun wie soll ich sagen, bei meinen Kindern ist dies irgendwie nicht der Fall gewesen. Aber was heißt da gewesen… bei meinen Kindern ist dies nicht der Fall – bis heute!

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Umschulung die Erste und Einschulung die Dritte…

Huhu meine Lieben,

das Thema „Schule“ hat mich wieder voll im Griff und ich bin froh, dass ich vor lauter Materiallisten, Elternabenden und Einschulungsevents endlich wieder Land in Sicht sehe. Die Zeit des Ausschlafens und „in den Tag hineinlebens“ ist hiermit zwar endgültig beendet (das ist schade), aber dafür gehören die Vormittage wieder ein bisschen mehr mir (und das ist schön 😉).

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Dieses Jahr hatten wir einen großen Umbruch im Thema Schule, denn meine Mausi Nr. 1 ist auf die weiterführende Schule gekommen und hier kenne ich mich ja mal noch so gar nicht aus. Im Umfeld Grundschule fühle ich mich schon recht erfahren und weiß ungefähr was auf mich zukommt, aber auf der weiterführenden Schule??? Meine „Kleine“ soll jetzt mit den 16-jährigen auf dem Pausenhof „abhängen“? Mit geschminkten Mädels und supercoolen Jungs??? Und geraucht wird da auch schon? Urrrrg…

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Festtagstorte…

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Seit Tagen überlege ich, welchen Kuchen oder welche Torte ich denn für unseren lieben Besuch vorbereiten könnte, da ich meine eigenen Standardrezepte nicht mehr sehen kann ;). Etwas Neues muss her, etwas dolles, etwas das richtig viel hermacht, aber dennoch zu bewerkstelligen ist mit meinem „Tussenalarmhaushalt„. Also blättere ich alles an Backbüchern und Zeitschriften durch, dass ich in unserem Bücherregal finden kann (und das ist wesentlich mehr als ich dachte…) und werde tatsächlich irgendwann in der „essen & trinken für jeden Tag“ (7/ 2016) fündig: das ist es! Eine Festtagstorte mit bunter Beerenfüllung und Buttercreme. Klingt herrlich frisch und fruchtig und sieht auf dem Foto spitzenmäßig aus. Der Aufwand scheint mir – mit 40 Minuten – absolut machbar zu sein, zumal ich direkt Ideen habe, wie ich zwei aufwendigere Schritte umgehen kann 😉 .

Also düse ich in meinen LIEBLINGssupermarkt (der mittlerweile auch ein tolles Angebot an Backwaren hat) und besorge die benötigten Zutaten: Weiterlesen

Wie ich so blogge….

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Huhu, da bin ich mal wieder 😉… Ich habe gerade voller Entsetzen festgestellt, dass ich ja schon über einen Monat nichts mehr geschrieben habe. Ach her je! Und es fehlt mir doch so. Doch irgendwie haben es meine familiären Umstände nicht wirklich hergegeben, mich an meinen Laptop zu setzen und ein paar Stunden im Gedankenstrudel meines Kopfes zu verschwinden. Denn ich hatte das Gefühl, dass meine Mädels mich voll und ganz brauchen, an allen Ecken und Enden sozusagen. Nichts desto trotz, habe ich es immer wieder versucht, mich in einer ruhigen Minute an meinen Laptop zu setzen und mit verschiedenen Texten begonnen. Doch entweder wollten die WÖRTER nicht so richtig wie ich wollte (und ich habe alles wieder gelöscht) Weiterlesen

Da geht sie dahin…. die Kinderwagenära

Soeben habe ich meinen Kinderwagen verkauft und sollte mich eigentlich freuen, dass es so schnell ging und ich eine total nette Käuferin gefunden habe. Doch so richtig gut fühlt es sich noch nicht an. Ich meine klar, jetzt habe ich wieder mehr Platz im Keller und wir haben den Wagen ohnehin schon länger nicht mehr benutzt, da unsere kleine Minimaus lieber läuft als geschoben zu werden. Rational gesehen ist das alles toll und nicht weiter erwähnenswert. Doch da ist noch etwas anderes, es fühlt sich an, wie eine Art Abschied von einer wunderschönen und intensiven Zeit mit meinen Babies 🙂 , denn immerhin habe ich fast ZEHN Jahre lang einen Kinderwagen um mich herum gehabt. Mhhhh, ist also mal wieder diese Nostalgiekiste, die mich umtreibt…

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Wenn ich an die Zeit zurück denke, als wir damals unseren ersten Kinderwagen gekauft haben, muss ich stets schmunzeln. Und wenn ich heute Eltern in Babygeschäften beobachte, die sich mit der Qual der Wahl abmühen, Weiterlesen

Wenn es wieder drunter und drüber geht…

Chaos_to_structure

Es gibt so Tage, da fühlt sich alles so „drunter & drüber“ an… Also damit meine ich jetzt nicht, dass der Alttag zu voll gepackt ist und alle Termine mal wieder auf einen einzigen Tag fallen. Diese Momente gibt es tatsächlich immer mal wieder und obwohl ich stets denke, dass mir dies nicht noch einmal passiert, kann ich mir sicher sein, dass nur wenige Wochen später, das gleiche Terminchaos auf mich wartet 😉 .

Nein ich meine, es gibt so Tage da habe ich das Gefühl, dass meine Kinder völlig aus dem Ruder laufen, außer Rand und Band sind und irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Es sind so Tage, an denen sie sich untereinander nur noch streiten; Weiterlesen