Weihnachtsgefühle…

Hey ihr Lieben,

da sind wir wieder in der „besinnlichen Zeit“…
Eine Zeit, die seit 2016 sehr viel emotionaler für mich geworden ist. Eine Zeit, die ich eigentlich über alles liebe 💗. Eine Zeit, die mir unglaublich viel abverlangt. Eine Zeit, mit der ich wunderschöne Erinnerungen verbinde.

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Nun, ich bin ehrlich, letztes Jahr um diese Zeit, war mein größter Wunsch, Heilig Abend einfach ausfallen zu lassen, um mich davor zu bewahren, mein erstes Weihnachten 🎄ohne mein Bruderherz und auch ohne unseren lieben Opa (den zweiten Mann meiner Mami und wie ein zweiter Papa für mich) feiern zu müssen. Gerne wäre ich weit weg in den Süden geflogen und hätte so getan als wäre nichts gewesen, aber ganz so einfach ist es ja dann doch nicht.

Und da gab es noch die kleinen Mäuse 🐭🐭🐭🐭 .

Sowohl die meines Bruders 🐭🐭 als auch meine eigenen… und so haben wir Erwachsenen uns letztes Jahr vorgenommen ein „so-schön-es-möglich-ist-Weihnachtsfest“ für die Kleinen zu gestalten. Glücklicherweise habe ich ganz liebe Freunde, die an Heilig Abend zu uns gekommen waren und sich ganz süß um die Kinder kümmerten, während wir uns immer wieder die Tränen aus den Augen gewischt haben. Und am Ende des Tages, war mir ein großer Stein vom Herzen gefallen und all meine innere Zerrissenheit, wurde durch die glücklichen Kinderaugen ein Stück weit ausgeglichen.

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Nun ist es also wieder Dezember ❄️.
Eineinhalb Jahre neue Familienkonstellation.
Die Welt hat sich weiter gedreht.
Meine Kinder sind ganz schön gewachsen.
Der Schmerz sitzt nach wie vor tief.
Ständig kreisen meine Gedanken.

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Aber vielleicht nehme ich euch einfach mit auf meine Gedankenreise…

Weihnachten 🎄 mit meinem Bruderherz war eigentlich immer chaotisch 😉. Ich wußte weder, an welchem Tag vor Heilig Abend, geschweige denn die Uhrzeit, zu der er und seine Familie ankommen würden. Tief im Inneren hat mich das ganz schön gestresst 😏, denn schließlich laufen die Vorbereitungen für solche Festlichkeiten nicht so ganz nebenbei, aber mit den Jahren habe ich mich irgendwie daran gewöhnt. Einen Tag zuvor habe ich meist einen großen Topf Kartoffelsuppe gekocht (Wiener Würstchen und Brot nach Wahl), so dass jederzeit eine Kleinigkeit zu Essen im Haus war, unabhängig davon, wann wer angereist kam. Meine Mami und ihr Mann waren das genaue Gegenteil. Sehr verlässlich und meistens schon ein bis zwei Tage vor den Festlichkeiten angekommen und somit eine riesengroße Hilfe bei den Vorbereitungen in der Küche und auch bei der Bespaßung der Kinder. Weiterlesen

Und auf einmal bin ich Einzelkind…

Meine Lieben,

nun ist bald ein Jahr vergangen und nach wie vor vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit dem Gedanken aufwache, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch je mehr Zeit ins Land geht, desto klarer wird mir in dieser Millisekunde, dass es sich um meine Realität handelt.

Mein Bruder ist ins Zimmer nebenan gegangen.

Und ich bin auf einmal ein Einzelkind.

Nach achtunddreißig gemeinsamen Jahren, werde ich den Rest meines Lebens ohne ihn gehen müssen. Werde die gemeinsamen familiären Herausforderungen, die auf mich zukommen,  nicht mehr mit ihm teilen können. Werde ihn nicht mehr anrufen können, um seine Stimme zu hören, eine Stimme, die mir vertraut ist, seitdem ich zwei Jahre alt bin.

Wenn man einen Bruder oder eine Schwester verliert, dann fühlt es sich an, als ob man einen Teil seiner Kindheit und Jugend aus seinem Leben herausgeschnitten bekommt. Für mich zumindest. Denn es gab so viele gemeinsame Erlebnisse, Geheimnisse, Streitigkeiten und Glücksmomente  - die Kindheit eben – die ich nun plötzlich alleine in mir trage, obwohl wir sie doch gemeinsam durchlebt haben.

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Fröhliche Weihnachten… mit ach und KRACH!

Vier Tage vor Weihnachten, kurz nach dem Abendessen: Nr.1, Nr. 4 und ich schmücken den Weihnachtsbaum (wobei Nr.4 nicht wirklich eine Hilfe ist) und sind bester Dinge, da wir großen Spass bei der Sache haben. Mein Mann ist mit Nr. 2 und 3 zum Flughafen gefahren, um seine Mami abzuholen, die leider ihren Bustransfer nach Hause verpasst hast. Das trifft sich zeitlich natürlich super mit den eigentlichen Plänen, doch diese besagte Planung, gilt ja ohnehin nur noch, der groben Orientierung 😉 .

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Da ich dieses Jahr entschieden habe, die gesamte Weihnachtsdeko zu erneuern, haben wir leider nach der Hälfte des schmückens, keine Kugeln mehr! Klassische Fehlplanung… macht aber nichts, denn am nächsten Tag, kann ich ja nochmal schnell in die Stadt düsen, um Nachschub zu besorgen. Also genießen wir erst mal den Anblick unseres halb vollendeten Weihnachtsbaumes und drehen das Radio lauter, da in diesem Moment einer unserer Lieblingshits von Mariah Carey (ja, genau der: all I want for christmas) trällert. Ich laufe zu Nr. 4, um mit ihr zusammen, um den Baum zu tanzen und erkläre Nr. 1 dabei, dass ich das mit ihr auch schon so gemacht habe, damals, als sie erst ein Jahr alt war… Doch auf dem Weg zu ihr, bemerke ich, dass ich scheinbar auf etwas getreten bin. Denn mein rechter Fuß verliert das Gleichgewicht, fängt gefährlich an zu wackeln Weiterlesen