Vom „Eingebundensein“ und „Loslassen“…

Aaaaalso, von Natur aus, bin ich ja eher ein sehr! (wirklich sehr) freiheitsliebender Mensch und mag es ganz gerne selbstbestimmt durch’s Leben zu gehen, Dinge nach meinem Befinden zu entscheiden und in meinem eigenen Tempo, durch den Tag zu ziehen.
Das änderte sich allerdings schlagartig, als unser erstes Töchterlein das Licht der Welt erblickte. Denn neben den vielen, vielen wunderschönen Momenten, die ich mit meiner Erstgeborenen erlebt habe, hatte ich allerdings latent unterschätzt, was es heißt seine eigenen BEDÜRFNISSE zurückzustellen (oder besser gesagt über Bord zu werfen :)) und sich (vorerst zumindest) dem Leben des Babys anzupassen. Bis heute, ist es eine meiner größten Herausforderung im „Mami-Sein“, mich dieser Gegebenheit zu stellen und sie anzunehmen. Also, ich sitze jetzt nicht zu Hause rum und klage vor mich hin, versinke in Selbstmitleid oder bereue irgendetwas. Auf keinen Fall. Ich liebe mein Leben, so wie es ist. Aber mir ist aufgefallen, dass einiges, was bis dahin für mich selbstverständlich war, plötzlich nicht mehr so einfach und selbstbestimmt abläuft, wie dies vorher der Fall war…

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Versuch einer Erklärung:
Das fängt schon bei ganz banalen Dingen an, wie zum Beispiel mal KURZ auf die Toilette zu gehen :), denn meistens passiert genau in dem Moment, in dem ich mal müsste, irgendetwas Dramatisches und zack Weiterlesen