„Weil ich es so möchte“…

… diesen Satz habe ich mir verinnerlicht und er hat mir schon ganz oft tolle Dienste geleistet. Denn während ich bei meiner ersten Tochter, noch viel Zeit für Erklärungen hatte und auch fest davon überzeugt war, dass es besser für das Kind ist, wenn ich ihm genau erkläre, warum ich etwas NICHT erlaube, bin ich vier Kindern später, doch anderer Meinung und habe meine salbungsvollen Erklärungen weitestgehend eingestellt…


Denn ich musste schmerzlich feststellen, dass meine Kinder so oder so rebellieren, wenn ich etwas VERNEINE. Und dabei ist es völlig egal, ob ich ihnen eine plausible Erklärung abliefere oder nicht. Wenn Nr. 2 beispielsweise eine halbe Stunde vor dem Abendessen fragt, ob sie noch ein Eis haben kann, dann habe ich anfangs stets erklärt, dass ein Eis jetzt keine gute Idee ist, weil es ja gleich Abendessen gibt und wenn sie jetzt ein Eis isst, dann hat sie keinen richtigen Appetit mehr, für später. Davon abgesehen, zählt Eis nicht zu den wertvollen und gesunden Lebensmitteln (auch wenn es unglaublich glücklich macht) und deshalb gibt es jetzt kein Eis! Im Nachhinein denke ich, hat Nr. 2 bereits nach dem zweiten Wort abgeschaltet und auf Durchzug gestellt und sich lediglich neue Strategien überlegt, wie sie doch noch an das Eis kommt. Und so gibt es noch ganz viele Themen, bei denen ich zunächst höflich, später deutlicher und lauter meine Erläuterungen zum Besten gegeben habe, nur um festzustellen, dass das Geschrei trotzdem groß ist. Und das hat mich dann irgendwann noch viel mehr genervt, denn dann kann ich ja gleich mit der Wand reden, wobei… diese wäre wenigstens ruhig und fängt nicht an, sich auf dem Boden zu wälzen. Weiterlesen

Ein paar Wochen später…

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Juchhu, wir sind alle wieder gesund und ich freue mich über jeden weiteren Tag, den wir ohne Zipperlein genießen können.  Es hat tatsächlich einige Tage gedauert, bis sich meine jüngste Mausi von ihrer Lungenentzündung erholt hat und auch der damit verbundene Schnupfen und die Bindehautentzündung verebbt waren. Aber wir haben es geschafft und alle haben sich liebevoll um Nr. 4 gekümmert. Allerdings habe ich auch nicht mehr zugelassen, dass irgendjemand sie anfasst, anniest oder anhustet. Etwas übertrieben, aber nach so vielen schlaflosen Nächten, hatte ich einfach keine Lust mehr auf weitere Infekte.
Mausi durfte auch mehrere Tage nicht mehr aus dem Haus, zumindest so lange bis der Husten besser wurde. Und nach den Ferien, habe ich meinen ganzen Mut zusammen genommen, in der Kita angerufen und Bescheid gegeben, Weiterlesen