Adieu Rathatouille…

Meine Lieben,

dies ist mein letzter Blogbeitrag, bevor ich diese Seite hier schließen werde und ich möchte mich bei euch allen ganz herzlich Bedanken für eure Unterstützung, eure Treue und eure unglaublich motivierenden und stets liebevollen Worte – egal zu welchem Thema.

Tausend Dank, dass es euch gibt. ❤️

Wie dem ein oder anderen eventuell schon aufgefallen ist, komme ich ja irgendwie nur noch selten zum Schreiben und schon seit einiger Zeit trage ich den Gedanken in mir, meinen Blog zu schließen, stets umgeben von Zweifeln, ob dies eine gute Entscheidung ist, denn schließlich bin ich vor fünf Jahren mit viel Elan gestartet und habe den ein oder anderen Schweißtropfen an dieses Tool hier verloren. Lust zu Schreiben habe ich immer noch und mein Kopfkino ist nach wie vor prall gefüllt mit Ideen und Geschichten 😉 , doch meine äußeren Umstände haben sich ziemlich verändert und irgendwie passen dieses Format & ich nicht mehr so ganz zusammen.

Ich bin allerdings sehr dankbar für all meine Erfahrungen, die ich in diesem Bereich hier sammeln durfte:

wie zum Beispiel:
– wie gestalte ich einen Blogbeitrag? (Spannungsbogen und so)
– welche Kooperationen passen zu mir?
– welche Inhalte sind interessant und schützen trotzdem die Privatsphäre meiner Familie?
– wo ist der Unterschied zwischen persönlich und privat?
– kann ich in dieser riesigen Welt der Blogger überhaupt bestehen?
– gibt es eine Community, die sich für meine Geschichten interessiert?
– wie bewerbe ich einen Blog?
– oder wie funktioniert die Verknüpfung mit Social Media Accounts?
usw.

Doch neben all diesen Themen, war eine der größten Herausforderungen für mich der zeitliche Aufwand, den solch eine Seite erfordert… das habe ich doch latent unterschätzt. 😏 Insbesondere seitdem ich wieder arbeiten gehe, bleibt eigentlich keine freie Minute mehr übrig. Beziehungsweise habe ich für mich festgestellt, dass der Preis des bloggens seitdem sehr hoch ist, da ich dann entweder viel zu spät ins Bett komme 😉 oder aber nicht mit der vollen Aufmerksamkeit bei meinen Kindern sein kann. Beides bekommt mir nicht wirklich… doch ich bewundere jede/ n, der dies in seinen Alltag integriert bekommt. #chapeau.
Klar, eigentlich könnte es mir ja egal sein, ob ich einmal die Woche, einmal im Monat oder nur einmal im Halbjahr etwas poste, doch leider leider bin ich so nicht veranlagt.
Die Sache mit den Ansprüchen an sich selbst… 🙈
Es hat seine Zeit gedauert mir dies einzugestehen, doch sämtliche Versuche in dieser Hinsicht etwas zu verändern, sind erfolgreich gescheitert 🙆‍♀️😂. Und das würde ich sagen, ist doch auch eine ganz brauchbare Erkenntnis.

Und so werde ich nach diesen Zeilen
ein wunderschönes und für mich ganz besonderes Kapitel schließen.

Während der Zeit des Schreibens habe ich viel gelacht, gegrübelt, reflektiert, geweint, Gedanken sortiert, wieder gelöscht, nochmal neu verfasst, wieder verworfen, die Technik verflucht, den Flow geliebt, mir passende Fotos überlegt, in Erinnerungen geschwelgt, konnte ganz bei mir selbst sein und hatte vor allem eine unglaublich tolle Zeit. Außerdem habe ich mit „Rathatouille“ etwas entwickelt, dass ich ganz alleine umgesetzt habe – sowohl den Aufbau der Seite (na gut, es ist kein Highlight geworden 🙈😂 , aber für meine nicht-vorhandenen Technikkenntnisse, war ich doch ein bisschen Stolz auf das Ergebnis 😉), als auch den Inhalt mit all den Familiengeschichten & Rezepten.
Dabei habe ich stets versucht mir selbst treu zu bleiben, was manchmal wesentlich schwieriger war, als ich mir das hätte träumen lassen. Tatsächlich hatte ich sogar mal kurz überlegt, ob ich nicht professionell in das „Bloggerbusiness“ einsteigen möchte (so richtig mit Geld verdienen und so), weil es wirklich viel Spaß macht. Doch dabei ist mir aufgefallen, wieviel zeit- und arbeitsintensiver dieses Business ist, als mein jetziger Beruf. Hinzu wäre der Schritt in die Selbständigkeit gekommen und die damit verbundene Unbeständigkeit…
und so mutig war ich dann offensichtlich doch nicht. 😉

Andererseits habe ich dadurch meinen Job wieder neu schätzen gelernt, insbesondere die Tatsache als vierfach-Mutter in einer sicheren Umgebung, angemessenes Geld zu verdienen (obwohl was ist schon angemessen? 🤔😃) , dabei die Möglichkeit zu haben, sich stets weiterentwickeln zu können und trotzdem noch genügend Zeit für Familie, Freunde und das Leben zu bewahren. 💕

Doch wer weiß,
wenn die Kinder eines Tages flügge werden und das Haus verlassen und ich plötzlich wieder unglaublich viel Zeit habe…
Zeit, die gefüllt werden möchte, weil Frau Rath es nicht so mit dem
„Ruhen & Chillen“ oder der Meditation hat 🙄🙈😂,
wer weiß, wer weiß, was ich dann wieder für Ideen durch meinen Kopf schwirren.

Meine Lieben, ich danke euch für diese wunderbaren Jahre,
dafür, dass ihr es mir ermöglicht habt eine „bloggingmom“ zu sein
und für eure liebevolle Unterstützung, die mir so viel Kraft gegeben hat, insbesondere in den bisher herausforderndsten Stunden meines Lebens.

❤️ D A N K E ❤️ D A N K E ❤️ D A N K E ❤️

Fühlt euch umarmt und gedrückt und habt eine tolle Zeit.

In Liebe,
Rathatouille

Umschulung die Erste und Einschulung die Dritte…

Huhu meine Lieben,

das Thema „Schule“ hat mich wieder voll im Griff und ich bin froh, dass ich vor lauter Materiallisten, Elternabenden und Einschulungsevents endlich wieder Land in Sicht sehe. Die Zeit des Ausschlafens und „in den Tag hineinlebens“ ist hiermit zwar endgültig beendet (das ist schade), aber dafür gehören die Vormittage wieder ein bisschen mehr mir (und das ist schön 😉).

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Dieses Jahr hatten wir einen großen Umbruch im Thema Schule, denn meine Mausi Nr. 1 ist auf die weiterführende Schule gekommen und hier kenne ich mich ja mal noch so gar nicht aus. Im Umfeld Grundschule fühle ich mich schon recht erfahren und weiß ungefähr was auf mich zukommt, aber auf der weiterführenden Schule??? Meine „Kleine“ soll jetzt mit den 16-jährigen auf dem Pausenhof „abhängen“? Mit geschminkten Mädels und supercoolen Jungs??? Und geraucht wird da auch schon? Urrrrg…

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Und auf einmal bin ich Einzelkind…

Meine Lieben,

nun ist bald ein Jahr vergangen und nach wie vor vergeht kein Tag, an dem ich nicht mit dem Gedanken aufwache, dass etwas Schreckliches passiert ist. Und für den Bruchteil einer Sekunde, denke ich es war ein Traum. Doch je mehr Zeit ins Land geht, desto klarer wird mir in dieser Millisekunde, dass es sich um meine Realität handelt.

Mein Bruder ist ins Zimmer nebenan gegangen.

Und ich bin auf einmal ein Einzelkind.

Nach achtunddreißig gemeinsamen Jahren, werde ich den Rest meines Lebens ohne ihn gehen müssen. Werde die gemeinsamen familiären Herausforderungen, die auf mich zukommen,  nicht mehr mit ihm teilen können. Werde ihn nicht mehr anrufen können, um seine Stimme zu hören, eine Stimme, die mir vertraut ist, seitdem ich zwei Jahre alt bin.

Wenn man einen Bruder oder eine Schwester verliert, dann fühlt es sich an, als ob man einen Teil seiner Kindheit und Jugend aus seinem Leben herausgeschnitten bekommt. Für mich zumindest. Denn es gab so viele gemeinsame Erlebnisse, Geheimnisse, Streitigkeiten und Glücksmomente  - die Kindheit eben – die ich nun plötzlich alleine in mir trage, obwohl wir sie doch gemeinsam durchlebt haben.

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Und plötzlich ist nichts mehr, wie es einmal war….

Meine Lieben,

da bin ich wieder…

doch um ehrlich zu sein, weiß ich gar nicht wo und wie ich anfangen soll.

Eigentlich wollte ich schon längst über lustige Erlebnisse aus dem Urlaub geschrieben haben und darüber wie Nr. 3 schwimmen gelernt hat (nämlich durch reine Sturheit, ganz ohne Technik 😉 ) oder auch mal wieder ein leckeres Rezept mit euch teilen.

Doch dann kam alles anders…

Und es ist mir nicht möglich – einfach so – einen neuen Blogbeitrag zu schreiben…

Denn wie der ein oder andere von euch ja mitbekommen hat, ist mein geliebter kleiner Bruder vor einigen Wochen gestorben…

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Ich hatte das Gefühl ein Blitz schlägt in mein Leben ein und zerstört mein Fundament, meine Lebensfreude, mein ICH. Solch eine Nachricht stellt von einer Sekunde auf die andere alles in Frage. Plötzlich ist nichts mehr, wie es vorher einmal war. All die Herausforderungen und Probleme, die ich bis dahin zu haben schien, waren auf einmal so verschwindend gering…

Alles in mir stand still. Weiterlesen

Beeren-Marzipanschnecken mit Zuckerguss

Wenn es mal wieder schnell gehen darf und ihr ruckizucki eine leckere süße Kleinigkeit zaubern wollt, dann habe ich hier eine schöne (und häufig erprobte) Rezeptidee:

ein paar Beeren-Marzipanschnecken mit Zuckerguss

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Hierfür benötigt ihr folgende ZUTATEN:
500 g Beerenmischung (frisch oder tiefgekühlt)
200 g Marzipanrohmasse
1 Ei
1 Rolle frischen Hefekuchenteig (530g zum Beispiel von Tante Fanny)
150 g Puderzucker
Backpapier

Und los gehts:
1. Die Beerenmischung waschen und abtropfen lassen (oder eben auftauen). Marzipan würfeln und mit einem Ei in einer Rührschüssel mit dem Schneebesen des Handrührgeräts  glatt rühren.

2. Den Backofen VORHEIZEN (E-Herd: 200 Grad/ Umluft: 175 Grad/ Gas: Stufe 3). Den Teig entrollen und mit dem Backpapier nach unten auf die Arbeitsfläche legen. Anschließend den Teig dünn mit der Marzipanrohmasseneimischung bestreichen. Dann die Beerenmischung gleichmäßig darauf verteilen und dabei darauf achten, dass rundherum ca. 1 cm Rand frei bleibt. Jetzt den Teig von der Längsseite her mithilfe des Backpapiers rollen.

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3. Nun zwei Backbleche mit Backpapier auslegen. Mit einem leicht bemehlten Messer die Rolle in ca. 15 Scheiben schneiden und dabei das Messer zwischendurch immer wieder säubern und bemehlen. Die kleinen Schnecken auf die Backbleche legen und nacheinander  im heißen Ofen ca. 15 Minuten backen.

4. Die Schnecken aus dem Ofen nehmen und auf ein Kuchengitter legen. Für den Guss den Puderzucker mit 2-3 EL Wasser glatt rühren und die noch warmen Schnecken mit dem Guss bestreichen. Anschließend trocknen lassen.

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Ich persönliche liebe diese Schnecken, wenn sie noch etwas warm sind mit einer schönen Tasse Milchkaffe 😉 … Lasst es euch schmecken und genießt eure kleine Auszeit…

 

Festtagstorte…

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Seit Tagen überlege ich, welchen Kuchen oder welche Torte ich denn für unseren lieben Besuch vorbereiten könnte, da ich meine eigenen Standardrezepte nicht mehr sehen kann ;). Etwas Neues muss her, etwas dolles, etwas das richtig viel hermacht, aber dennoch zu bewerkstelligen ist mit meinem „Tussenalarmhaushalt„. Also blättere ich alles an Backbüchern und Zeitschriften durch, dass ich in unserem Bücherregal finden kann (und das ist wesentlich mehr als ich dachte…) und werde tatsächlich irgendwann in der „essen & trinken für jeden Tag“ (7/ 2016) fündig: das ist es! Eine Festtagstorte mit bunter Beerenfüllung und Buttercreme. Klingt herrlich frisch und fruchtig und sieht auf dem Foto spitzenmäßig aus. Der Aufwand scheint mir – mit 40 Minuten – absolut machbar zu sein, zumal ich direkt Ideen habe, wie ich zwei aufwendigere Schritte umgehen kann 😉 .

Also düse ich in meinen LIEBLINGssupermarkt (der mittlerweile auch ein tolles Angebot an Backwaren hat) und besorge die benötigten Zutaten: Weiterlesen

Wenn es wieder drunter und drüber geht…

Chaos_to_structure

Es gibt so Tage, da fühlt sich alles so „drunter & drüber“ an… Also damit meine ich jetzt nicht, dass der Alttag zu voll gepackt ist und alle Termine mal wieder auf einen einzigen Tag fallen. Diese Momente gibt es tatsächlich immer mal wieder und obwohl ich stets denke, dass mir dies nicht noch einmal passiert, kann ich mir sicher sein, dass nur wenige Wochen später, das gleiche Terminchaos auf mich wartet 😉 .

Nein ich meine, es gibt so Tage da habe ich das Gefühl, dass meine Kinder völlig aus dem Ruder laufen, außer Rand und Band sind und irgendwie nicht mehr alle Tassen im Schrank haben. Es sind so Tage, an denen sie sich untereinander nur noch streiten; Weiterlesen