Häppy Börthday RATHATOUILLE

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Und ZACK… ist ein Jahr vorbei! Das ging soooo schnell und ich staune selbst, dass ich nun schon 24 Monate meine Seite mit Geschichten und Rezepten fülle. Um ehrlich zu sein, hätte ich mir das selbst nicht zugetraut, doch dank der vielen lieben Worte  und eurer stetigen Unterstützung, habe ich eine Menge Spaß daran gefunden. Wenn es nach mir ginge, würde ich täglich an meinem Rechner sitzen und die vielen kleinen Alltagserlebnisse mit euch teilen, doch meine lieben Töchter sehen das häufig anders und durchkreuzen meine Pläne 😉 . So gesehen, freue ich mich riesig, dass ich immer noch dabei bin und den ein oder anderen Leser mit meinem Kopfkino erheitern kann.

Na und da es zum Geburtstag, ja auch meistens Geschenke gibt, werde ich Rathatouille mit einer neuen Kategorie bereichern: RATHgeber. Ich habe lange Zeit darüber nachgedacht, ob ich tatsächlich meine Erfahrungen und Tipps hier niederschreiben soll, denn es gibt sooooo viel Literatur und gute Blogs zu diesen Themen, dass ich bisher dachte, dass es eigentlich überflüssig ist, auch noch meinen Senf dazu zu geben… Doch andererseits macht es mir unglaublich große Freude, meine Erfahrungen zu teilen und nach nunmehr vier Schwangerschaften, acht Jahren Familienleben (von Einkindfamilie bis Großfamilie), nach vier Elternzeiten und dreimaligem Wiedereinstieg in die Berufswelt und allem was dazu gehört… meine ich, eine gewisse Grundausbildung in diesem Bereich absolviert zu haben, so dass ich mich vorsichtig herantasten werde, hier Fuss zu fassen. Hui, da bin ich selbst ganz aufgeregt (und somit kommt mal wieder „Schwung in die Kischte“ 😉 ).

Also meine Lieben, vielen vielen Dank für ein gemeinsames Jahr mit mir und noch mehr Dank für eure wundervolle Unterstützung. Ihr seid TOLL…

Darauf trinken wir jetzt einen 😉

Der Postbote mit Überraschungspaket als Streitschlichter…

Samstag morgen: die Stimmung bei uns ist irgendwie äußerst durchwachsen… Woran das liegt, weiß auch keiner so genau, aber sicher ist, dass es nur eine Frage der Zeit ist, wann ich explodiere. Es gibt so Tage bei uns – oder bei mir? – da stimmt die Chemie zwischen uns Ladies einfach nicht und ich fühle mich, als würde ich über ein Minenfeld laufen. Die eine kleine Dame, ist an solch einem Tag besonders empfindlich, die andere trampelt wie ein Elefant durch den Porzellanladen und Nr. 2 hat dann oft Spaß daran, mit ihren Kommentaren, genau dort hinein zu piksen, wo es besonders brisant her geht… Und boom! sind alle am Motzen. Wie auch immer, genau solch eine Samstagmorgen hatten wir jetzt gerade.

Nach dem (leider schon recht lauten) Frühstück konnte ich meine Mäuse wenigstens Richtung Kinderzimmer entsenden, damit sie sich mal anziehen. Mein Kopf war voll mit Dingen, die ich erledigen wollte, doch dazu bräuchte ich dann „gut funktionierende Kinder 😉 “ oder ein kleines Wunder, dass diese äußerst laute und von Streit geprägte Mäusekultur, in etwas Nettes umwandelt. Von beidem war ich jedoch weit entfernt… Also erst mal das Frühstück aufräumen, währenddessen einen Plan B ausarbeiten und dann ab noch oben, zu den Kleinen und nachsehen, wie weit sie gekommen waren. Und ich selbst fühlte mich auch noch nicht so tagestauglich…

Im Kinderzimmer erwartet mich dann das Chaos: Unterhosen, Socken, Strumpfhosen, Kleider, Röcke, Hosen… alles liegt kreuz und quer auf dem Boden, weil sich meine Ladies Nr. 2 und 3 nicht entscheiden können, worauf sie heute Lust haben. Ahhhh, ich könnte Schreien! Mach ich aber nicht, denn der Herr des Hauses schläft noch und ich will mich doch von der guten Seite zeigen 😉 . Der Ton fällt trotzdem streng aus. Beide Ladies müssen jetzt erst mal aufräumen, dann suchen wir gemeinsam etwas aus und Zähne putzen müssen sie auch noch. Nr. 1 ist immerhin schon fertig und somit ein echter Stern am Himmel.  Nr. 2 schreit los. Es passt ihr nicht, dass ich Nr.1 gelobt habe und sie knallt mir an den Kopf, dass ich IMMER nur Nr. 1 loben würde und dies meine BESTE Tochter sei und dass sie das TOTAL GEMEIN findet und doof. Und ich bin auch doof! Ach so…  jetzt will sie sich auch noch direkt mit mir anlegen. Ja, gerne. Klar. Da hat sie doch den perfekten Tag getroffen. Kein Problem. Ich bin genau in der richtigen Stimmung dafür.
Doch BAM! Nr. 3 setzt noch einen oben drauf. Sie kommt pitschnass aus dem Badezimmer gerannt. Ihre Erklärung: Der Wasserhahn wäre heute so SPRITZELIG gewesen und dadurch ist das Wasser beim Zähneputzen voll auf sie drauf gekommen, einfach so, von ganz alleine. Innerlich bin ich schon explodiert und es tobt in mir, dass die zwei es nicht mal schaffen, sich ALLEINE anzuziehen und die Zähne zu putzen!!! Mann, das machen wir jeden Tag! Das ist Routine! Das können sie doch! In meinem Kopf formen sich die Worte und ich möchte gerade anfangen einen Vortrag zu halten (die zwei Ladies stehen schon vor mir) – da KLINGELT es. Weiterlesen