Ein kleiner Anfang in ein „unverpackteres“ Leben…

Meine Lieben,

das Thema „Umwelt, Müll & Nachhaltigkeit“ beschäftigt mich ja schon eine ganze Weile und all die Bilder von Kindern, die in einem Meer aus Plastik baden, die verheerenden Unwetter und die sich verändernden Jahreszeiten treiben meine Gedanken um. Hinzu kommt, dass auch meine beiden ältesten Töchter mit genau diesen Themen aus der Schule kommen und mich vor einiger Zeit beim Mittagessen fragten, wie denn eigentlich die Ökobilanz unserer Familie ausfällt 😳. Ähhh… ja. Gute Frage. Das weiß ich eigentlich gar nicht.
Glücklicherweise wurde diese Frage dann in der Schule ausgearbeitet und zu meiner großen Erleichterung, kamen wir dabei gar nicht all zu schlecht weg. Allerdings gibt es noch eine Menge Luft nach oben. Dies wurde leider auch gleich klar. Dinge, die wir bisher (laut Ökobilanzrechnung) schon ganz gut machen sind beispielsweise nur ein Auto zu haben, zur Schule/ zum Kindergarten weitestgehend zu laufen oder mit dem Fahrrad zu fahren, in einem gedämmten Haus zu leben, in der Regel nur einmal im Jahr fliegen oder den Müll so gut wir können zu trennen. Na immerhin. Aber beim Thema Müll erklärte mir meine Nr. 1 direkt, gibt es noch einiges was wir besser machen können und auch mir selbst fiel immer mal wieder auf, dass wir ganz schön viel davon produzieren, denn unsere Tonnen sind alle zwei Wochen randvoll (gewesen)… 🙆‍♀️

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Nein danke, ich möchte keine Tüte….

Jutebeutel

Bild: von JOllify

Mein Beitrag zu Umweltthemen ist leider nicht mehr ganz so groß, wie er mal war, schon alleine durch den immensen Verbrauch an Pampers und Feuchttüchern. Ich konnte mich unglücklicherweise bei keiner einzigen unserer Mädels dazu durchringen, die guten und umweltfreundlicheren Stoffwindeln zu verwenden, denn allein die Vorstellung, die diversen „Stinker“ nicht nur vom Popo kratzen zu müssen, sondern auch noch aus einer Windel waschen zu dürfen, haben mich irgendwie abgeschreckt. In den ersten Monaten ist das ja alles noch ganz niedlich und riecht auch noch nicht soooo stark, aber die Erfahrung hat mich gelehrt, dass sich dieser Zustand stark verändert. Es gab auch Tage in meinem Leben (insbesondere wenn ich wieder schwanger war), da habe ich mir erst mal japanisches Heilöl unter die Nase gerieben, bevor ich Mausi die Windel gewechselt habe… Dann lieber das brennende Gefühl unter der Nase, als dieser – na sagen wir mal – „intensive“ Geruch.
Ich ziehe also den Hut, vor all den Stoffwindelbenutzern!

Doch auch in Bezug auf Essensreste, Klopapierverbrauch, feuchtes Toilettenpapier und Taschentücher gibt es wirklich sehr starken Verbesserungsbedarf in unserer Familie. Dennoch möchte ich wenigstens einen kleinen Beitrag für die Umwelt leisten und deshalb habe ich mich entschieden, KEINE PLASTIKTÜTEN mehr zu verwenden, Weiterlesen